Pressemitteilungen
Neues aus dem Unternehmen
Unter Moderation von Wolfgang Kraft wurde am 20. April 2012 ein Abschluss zwischen PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG und ver.di erzielt. Im Rahmen eines „Hamburger Bündnisses für Zukunft und Beschäftigung“ unterzeichneten die Geschäftsführung in Abstimmung mit den Gesellschaftern und die Gewerkschaft ver.di den neuen Tarifvertrag, der ab 1. Mai 2012 in Kraft tritt.
Ziel dieses Bündnisses ist die Weiterentwicklung des Unternehmens – die Beschäftigten, der Betriebsrat und die Gewerkschaft ver.di arbeiten gemeinsam an diesem Veränderungsprozess mit. Neben dem Wachstum des Unternehmens stehen Kompetenzentwicklung und Gesundheitsförderung hierbei im Fokus. „Wir sind überzeugt, dass dies ein guter Anfang ist. Jetzt werden wir mit dem Tarifpartner daran arbeiten, dass sich das Bündnis in der Praxis bewährt“, sagte der Geschäftsführer der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH, Johannes Kamm.
Der veränderte Tarifvertrag wurde bis Ende 2014 verankert und zeichnet sich auch durch strukturelle Veränderungen aus. Die Einführung von Erfolgskomponenten als Vergütungsmerkmale ist hierbei ein wesentlicher Bestandteil der neuen Regelungen. Darüber hinaus sind eine modifizierte Vergütungstabelle – zukünftig 3 statt bisher 6 Stufen – sowie höhere Einstiegsgehälter wesentliche Eckpunkte.
Weitere Neuerungen sind der altersunabhängige Urlaubsanspruch mit 30 Tagen und die Vereinheitlichung der Arbeitszeit auf 39 Wochenstunden. Darüber hinaus wird es Gehaltserhöhungen von insgesamt 3,5 % in den kommenden zwei Jahren sowie eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro netto im Juni 2012 geben. Ebenso angehoben werden die Gehälter der Auszubildenden, die zudem im Juni 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 50 Euro netto erhalten.
„Für die Kolleginnen und Kollegen bedeutet der Abschluss des Tarifvertrages wieder eine gute und gesicherte Perspektive im Unternehmen. Wir sind zuversichtlich, dass das Bündnis dazu beitragen kann, Pflegeberufe allgemein und insbesondere bei PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG attraktiver zu gestalten“, so Hilke Stein, Landesfachbereichsleiterin Gesundheit und Soziales, ver.di Hamburg.
„Der Tarifvertrag bietet unseren Mitarbeitern attraktive, moderne Konditionen mit einer erfolgsorientierten Komponente. Es ist für die Beschäftigten wie das Unternehmen ein wichtiger Schritt, dass wir diesen Abschluss erzielen konnten“, fasste Kamm das Verhandlungsergebnis zusammen.
Wolfgang Kraft, der die Tarifgespräche in seiner Funktion als Mediator begleitete, beurteilt das Verhandlungsergebnis wie folgt: „Die Tarifparteien haben stets professionell und ergebnisorientiert gearbeitet. Die Gespräche waren konstruktiv und zielgerichtet, wenn auch nicht immer ganz einfach. Ich bin überzeugt, dass das Verhandlungsergebnis ein Gewinn für beide Parteien ist.“
PFLEGEN & WOHNEN HOLSTENHOF bezieht die neuen Räumlichkeiten
Der Neubau im Hamburger Stadtteil Jenfeld ist das vorerst letzte von 5 Neubauprojekten, die Pflegen & Wohnen Hamburg nach der Privatisierung im Jahr 2007 realisiert hat. Mehr als 100 Mio. Euro haben die Gesellschafter, Andreas Franke und Nikolai P. Burkart, in das Unternehmen investiert - 1.500 neue Pflegeplätze wurden geschaffen. Das ist einmalig in der Pflegebranche in Deutschland.
Am letzten Wochenende wurden die neuen Räumlichkeiten bezogen, die nach Baubeginn im Frühjahr letzten Jahres dem Zeitplan entsprechend fertig gestellt wurden. Der Neubau bietet Platz für 138 Bewohner und wird somit einen Großteil der alten Gebäude ersetzen. Bei der Gestaltung des Gebäudes und der Räumlichkeiten wurde sehr auf einen wohnlichen Charakter und eine angenehme, einladende Atmosphäre Wert gelegt. Das angeschlossene Café lädt auch externe Besucher herzlich zu einem Besuch ein.
Das Pflegeangebot im neuen Haus fokussiert sich auf die normalstationäre Pflege, darüber hinaus wird im Sommer 2012 das grundsanierte „Haus 4“ in Betrieb genommen, durch das das pflegerische Angebot an diesem Standort um ein Kompetenzzentrum für die spezielle Pflege Demenz- und Korsakowerkrankter auf zwei geschlossenen Wohnbereichen ergänzt wird.
Zusätzlich wird die generationsübergreifende Zusammenarbeit von Pflegen & Wohnen Hamburg und dem Kita-Träger WABE e.V. auch in dieser Einrichtung fortgesetzt, indem eine Kita für 70 Kinder direkt in das neue Gebäude integriert und durch eine großzügige Fensteranlage optisch mit der Pflegeeinrichtung verbunden wird. Dieses Konzept von „Jung & Alt gemeinsam“, das neben der räumlichen Nähe auch viele gemeinsame Aktivitäten vorsieht, wird bereits in vier Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg erfolgreich umgesetzt.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Der Artikel "Dieses Altenheim ist auch eine Kita - Seniorenresidenz in Farmsen bringt Generationen zusammen" ist am 19.03.2012 in der BILD-Zeitung erschienen.
Ein pdf des Artikels finden Sie hier.
Gemeinsame Pressemitteilung von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG und ver.di
Der mehrmonatige Arbeitskampf, dem mehrere erfolglose Verhandlungsrunden zur Entwicklung und zum Abschluss eines neuen Haustarifvertrags vorausgegangen waren, wurde von beiden Seiten engagiert geführt und hat personelle und finanzielle Kräfte in erheblicher Weise gebunden und zum Teil verzehrt.
PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG und ver.di sind einheitlich der Auffassung, dass diese Kräfte dringend bei der Fortentwicklung der Unternehmensangebote, der Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie zur Sicherstellung der Versorgung der Bewohner benötigt werden. Beide Seiten wollen gemeinsam prüfen, ob eine noch weiter als bisher gefasste – d.h. eine, die noch über reine Tarifverhandlungen hinausgehende - Zusammenarbeit das Unternehmen in eine wettbewerbsfähige und erfolgreiche Zukunft führen und die Attraktivität und Sicherheit der Arbeitsplätze nachhaltig verbessern kann.
Die Geschäftsführung von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG und ver.di haben sich daher verständigt, unter Moderation eines geeigneten Schlichters den Versuch zu unternehmen, bestehende gegenseitige Vorbehalte zu überwinden, Gegensätze im wirtschaftlichen und politischen Verständnis zu überbrücken und einen langfristig angelegten „Hamburger Pakt für Zukunft und Beschäftigung“ zu schließen.
Dieser Pakt soll ausdrücklich nicht nur die Verhandlung von zukunftsgerichteten und wettbewerbsfähigen Entlohnungsstrukturen in Form eines neuen Haustarifvertrags zum Inhalt haben, sondern auch die Fortentwicklung des Unternehmens in seinen Dienstleistungsangeboten einschließlich der Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in der Pflege und anderen Bereichen der Sozialen Arbeit umfassen.
Als Schlichter und Verhandlungsmoderator wurde Herr Wolfgang Kraft benannt. Wolfgang Kraft hatte in seiner Funktion als ehemaliger Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (früher: Alsterdorfer Anstalten) in den Jahren 1995-2008 das gemeinnützige Unternehmen unter Einbindung und Beteiligung von Gewerkschaften und Arbeitnehmern, der Kirche sowie der Hansestadt Hamburg erfolgreich in eine positive wirtschaftliche Zukunft geführt. Kraft: „Ich sehe hier durchaus Parallelen und traue mir zu, die Parteien zu einem konstruktiven Dialog zusammen zu bringen. Und schließlich ist PFLEGEN & WOHNEN nicht irgendein Unternehmen in Hamburg. Mit seiner langen Tradition und seiner Größe und Bedeutung in der Hansestadt ist es einfach zu wichtig, um es den Belastungen eines ausufernden Arbeitskampfes auszusetzen.“
Der Arbeitskampf ist mit sofortiger Wirkung für die Dauer der Verhandlungen ausgesetzt. Für die Verhandlungen wurde heute ein erster Termin für Montag, den 12.3.2012 vereinbart.
Zum Auftakt für das Jahreskulturthema „Generationen verbinden“ hat PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG am 9. Februar 2012 zur Podiumsdiskussion in die Hochschule für Angewandte Wissenschaften geladen. Als Ehrengast des Abends beteiligte sich Hellmuth Karasek, einer der bekanntesten Literaturkritiker Deutschlands und Bestsellerautor, an der anregenden Podiumsdiskussion rund um das Thema „Jung und alt gemeinsam“. 200 geladene Gäste verfolgten das Gespräch - unter der Moderation von Kerstin Michaelis (NDR Fernsehen, NDR 90,3).
„Die Welt erneuert sich in immer schnellerer Folge. Wir dürfen die hieraus erwachsende Gefahr, dass selbst nah beieinander liegende Generationen sich nicht mehr verstehen und Wissen verloren geht, nicht unterschätzen. Wir müssen uns darauf besinnen, gemachte Erfahrungen kennenzulernen, sie zu verstehen und in nachfolgende Generationen zu transformieren“, leitete Hellmuth Karasek in die Thematik ein. „Schon die Brüder Grimm halten den Jüngeren in ihrem Märchen ‚Der alte Großvater und sein Enkel’ den Spiegel vor. Jede Generation leistet Ihren Beitrag für eine gemeinsame Zukunft, die Großeltern, die die Enkel begleiten, die Kinder, die die Eltern unterstützen. Wenn es uns nicht gelingt, übergreifend zu denken und zu handeln, berauben wir uns leichtfertig unendlichen Wissens.“
PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG und der Kita-Träger Wabe e.V. fördern den Grundsatz „Generationen verbinden“ in einer engen Kooperation. „Wir bauen Gebäude für Pflege, Kitas und Wohnraum in unmittelbarer Nachbarschaft und wir haben Konzepte, die Menschen in diesen Gebäuden für den jeweiligen Nachbarn zu interessieren und mit diesen in einen systematischen Dialog und Kontakt zu treten“, fasste Johannes F. Kamm die beiden Ansätze dieses gemeinschaftlichen Tuns zusammen.
An der ausgesprochen humorvollen Diskussion beteiligten sich darüber hinaus Marcel Graff (Geschäftsführender Vorstand WABE e.V.), Wolfram Graubner (Philosoph, Psychologe und Entwickler von Spielgeräten für Jung und Alt) und Maren Puttfarcken (Leitung TK-Landesvertretung Hamburg). Abgerundet wurde das Programm durch den Auftritt eines Kinder-Senioren-Chores, der gleich einen Einblick in die praktische Umsetzung der Konzepte bot. Das Jahresmotto „Generationen verbinden“ bildet den Rahmen für etwa 50 kleine und große Veranstaltungen bei PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG.
Foto (von links nach rechts): Wolfram Graubner, Maren Puttfarcken, Hellmuth Karasek, Moderatorin Kerstin Michaelis, Johannes F. Kamm und Marcel Graff.
„Wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit unserem Betriebsrat zu einer modernen Betrieblichen Regelung zu kommen“, sagte der Geschäftsführer der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH, Johannes Kamm, anlässlich eines Pressegesprächs am Donnerstag, den 9. Februar 2012. Die Geschäftsführung der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH habe am 6. Februar plangemäß die Verhandlungen über eine leistungsorientierte, moderne und attraktive Betriebliche Regelung mit dem Betriebsrat aufgenommen.
In der ersten Gesprächsrunde wurden vier wesentliche Verhandlungspunkte identifiziert, die in drei noch im Februar folgenden Terminen diskutiert und abschließend geregelt werden sollen. Johannes Kamm, Geschäftsführer der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH: „Wir haben dem Betriebsrat einen Entwurf vorgelegt, der die Interessen der Beschäftigten und des Unternehmens zur Deckung bringt. Wir sind überzeugt, am Verhandlungstisch eine tragfähige Lösung zu erreichen.“
Die Betriebliche Regelung wird nach Zustimmung des Betriebsrates in Kraft treten und für alle ab diesem Zeitpunkt neu abzuschließenden Arbeitsverhältnisse gelten. Johannes Kamm: „Wir werden den nachwirkenden Tarifvertrag selbstverständlich achten und ohne wenn und aber erfüllen. Neuen Beschäftigten werden wir eine ebenso verlässliche wie zukunftsgerichtete Grundlage bieten, die am Arbeitsmarkt positiv wahrgenommen werden wird.“
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Pflegen & Wohnen Hamburg arbeitet nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Leistungsspektrum reicht von Angeboten für Menschen mit schwerer Demenz über die Betreuung verhaltensauffälliger Menschen mit Suchtverhalten bis hin zur Pflege von Menschen im Wachkoma. Die Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg wurden bei den MDK-Prüfungen nach dem Transparenzverfahren 2011 im Durchschnitt mit der Note 1,4 bewertet.
Pflegen & Wohnen Hamburg nimmt Vorreiterrolle ein
Der demografische Wandel bringt viele Herausforderungen mit sich, denen sich insbesondere die Pflegebranche stellen muss. Anlässlich der Jahresauftaktveranstaltung des größten Pflegeanbieters der Hansestadt sprach Professor Ursula Lehr, Vorstandsmitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), am heutigen Dienstag, den 10. Januar, zu den Führungskräften über den besonderen Stellenwert der generationsübergreifenden Arbeit.
Die Menschen werden immer älter und bleiben länger gesund, gleichzeitig ist die Geburtenrate rückläufig. Die Entwicklung zu einer Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen und immer weniger Kindern erfordert eine aktive Gestaltung dieses Wandels. Mehrgenerationenkonzepte gehören zu den Antworten auf diese Herausforderung. Heutzutage gibt es das klassische Zusammenleben von drei Generationen kaum noch, daher müssen neue Formen des Miteinanders gefunden werden. „Die Jüngeren können von den Älteren ebenso sehr profitieren wie umgekehrt“, betont Professor Lehr den beiderseitigen Nutzen von generationenübergreifenden Aktivitäten. Das Wissen und der Erfahrungsschatz der älteren Generation werde auf diese Weise an die jungen weitergegeben, die geistige und körperliche Anregung durch gemeinsame Aktivität hält gleichzeitig die älteren länger fit und aktiv und erhöht die Lebensqualität.
Pflegen & Wohnen Hamburg mit generationsübergreifendem Konzept
Pflegen & Wohnen Hamburg ist sich dieser Bedeutung bewusst und hat sich das generationenübergreifende Konzept auf die Fahnen geschrieben. Bereits an drei Standorten ist eine Kita an die Pflegeeinrichtung angeschlossen, weitere zwei Standorte sind werden noch in diesem Jahr eröffnet. Im Alltag zeigt sich diese Kooperation in Veranstaltungen und Aktivitäten, die von Kindern und Senioren gemeinsam durchgeführt werden. So trifft man sich beispielsweise regelmäßig zu Hockergymnastik oder Singstunden, zum Vorlesen oder gemeinsamen Backen.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
„In sich abgeschottete Senioreneinrichtungen gehören der Vergangenheit an. Wir wollen Generationen zusammen bringen, weil sie sich gegenseitig bereichern“, so Johannes F. Kamm, Geschäftsführer von Pflegen & Wohnen Hamburg. „Neben der Bereicherung für unsere Bewohner und die Kinder, positionieren wir uns durch die enge Kooperation mit den Kitas als familienfreundlicher Arbeitgeber und helfen unseren Angestellten, Familie und Beruf besser zu vereinbaren.“ Die Kooperation der WABE-Kita Alsterklang mit Pflegen & Wohnen Alsterberg wurde kürzlich mit dem Hamburger Bildungspreis 2011 ausgezeichnet.
Gesundheitsprävention und moderne Arbeitszeitmodelle mit Work-Life-Balance
Doch nicht nur die Entwicklung von Mehrgenerationenkonzepten gehört zu den Antworten, die auf die Herausforderungen des demografischen Wandel gefunden werden müssen. „Die Erhöhung der Lebenserwartung verpflichtet zu einem gesunden und kompetenten Altwerden, zur Vorsorge und Prävention“, stellte Professor Lehr heraus. Dass die Menschen länger fit bleiben und damit länger arbeiten, erfordert aus Arbeitgeber-Perspektive eine stärkere Fokussierung auf Gesundheitsprävention für die Arbeitnehmer, der Pflegen & Wohnen Hamburg Rechnung trägt. Arbeitszeitmodelle, die die Work-Life-Balance berücksichtigen, eine belastungsgerechte Verteilung des zu bewältigenden Arbeitsvolumens oder Kooperationen mit medizinischen Versorgungszentren mit dem Ziel, Beschäftigten bei eventuellen Erkrankungen Behandlungstermine ohne Wartezeiten zu ermöglichen, gehören daher zu den Ansätzen, die das Unternehmen nachhaltig verfolgt.
Eine weitere Herausforderung liegt in der Problematik, dass viele Senioren heutzutage alleine leben. Viele Schwierigkeiten, die im Alter entstehen, konnten früher durch die Familie kompensiert werden. Heutzutage ist eine Pflegeeinrichtung eine Möglichkeit, der Isolation zu entgehen und wieder stärker in das gesellschaftliche Leben eingebunden zu werden.
Das generationsübergreifende Konzept "Jung und Alt gemeinsam", das von der WABE-Kita "Alsterklang" in Kooperation mit PFLEGEN & WOHNEN ALSTERBERG praktiziert wird, gehört zu den Preisträgern der am 17. November verliehenen Auszeichnung.
Mit dem Hamburger Bildungspreis zeichneten Hamburger Abendblatt und Haspa zum zweiten Mal zehn Einrichtungen für ihr außerordentliches Engagement mit je 10.000 Euro aus. Aus über 130 Bewerbungen sind 30 Projekte in die nähere Auswahl gekommen, aus denen wiederum nach genauer Prüfung durch die Jurymitglieder die 10 Preisträger ausgewählt wurden. Angesichts der vielen wertvollen Hamburger Bildungsprojekte ist die Entscheidung allen Beteiligten außerordentlich schwer gefallen.
Neben acht Hamburger Schulen gehören auch zwei Kitas zu den Preisträgern, unter anderem die WABE-Kita „Alsterklang“ gemeinsam mit PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG. Das Konzept „Jung und Alt gemeinsam“ soll das Zusammenleben zwischen den Generationen wieder erlebbar machen, da es in der heutigen Gesellschaft häufig nicht mehr gegeben ist. Von gemeinsamem Kochen oder Backen in der höhenverstellbaren Küche, Hockergymnastik über Singstunden und Vorleseabende bis zum regelmäßigen Kaffeetrinken, zu dem auch die Eltern der Kinder gerne erscheinen – das Projekt wird auf vielfältige Weise umgesetzt. „In sich abgeschottete Senioreneinrichtungen gehören der Vergangenheit an. Wir wollen Generationen zusammenbringen, weil sie sich gegenseitig bereichern“, sagt Johannes F. Kamm, Geschäftsführer von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG.
Gerade feierte die 2010 errichtete Kita ihr einjähriges Bestehen. „Ein schöneres Geburtstagsgeschenk als die Auszeichnung mit dem Hamburger Bildungspreis können wir uns fast nicht vorstellen“, freute sich Kita-Leiter Paulo de Sousa über die Würdigung der erfolgreichen Kooperation. Das Preisgeld soll entweder für die Erweiterung des gemeinsamen Klangpfades verwendet werden, oder aber für die Errichtung eines kleinen Tiergeheges, das gemeinschaftlich gepflegt wird.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt. An bereits 3 Standorten wurde eine Kooperation zwischen den Senioreneinrichtungen und angrenzenden oder baulich integrierten Kitas der WABE e.V. realisiert, Kooperationen an weiteren Standorten sind geplant.
Die Einrichtungen von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG wurden an allen 13 Standorten mit dem „Grünen Haken“ der BIVA ausgezeichnet. Der "Grüne Haken" als Symbol für Lebensqualität im Altenheim bestätigt die Verbraucherfreundlichkeit der bewerteten Heime. Am heutigen Donnerstag, den 3. November wurde in der Einrichtung Finkenau die Urkunde feierlich durch Heinz Drenkberg, Vorstandsvorsitzender der BIVA, und Joachim Krohn, ebenfalls Vorstandsmitglied der BIVA, überreicht.
Das Kürzel BIVA steht für die „Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V.“ Die Prüfung der Einrichtungen findet durch ehrenamtliche Gutachter der einzigen bundesweiten Interessenvertretung von Heimbewohnern statt, die Pflegeeinrichtungen unterziehen sich freiwillig der Begutachtung. Wenn mehr als 80 Prozent der von der BIVA zugrunde gelegten Kriterien erfüllt sind, erhält die Einrichtung den „Grünen Haken“.
„Das Wohlbefinden der Bewohner steht für uns an oberster Stelle. Der größte Dank gilt daher den Mitarbeitern in den Einrichtungen, die sich jeden Tag dafür einsetzen, dass sich die Menschen in unseren Häusern zuhause fühlen und das Zusammenleben von einem respektvollen Umgang, Selbstbestimmung und Gemeinschaft geprägt ist“, fasste Geschäftsführer Johannes F. Kamm sowohl den Anspruch von Pflegen & Wohnen Hamburg als auch die Zielsetzung der BIVA treffend zusammen.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen an 13 Standorten über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Nach zehnmonatiger Bauzeit ist es endlich soweit: Am Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 11:00 Uhr findet im Elfsaal 20, 22043 Hamburg, das Richtfest zur Fertigstellung des Rohbaus statt. Als Repräsentant der Stadt wird Herr Eric Laugell seine Glückwünsche überbringen, die Geschäftsführer und Gesellschafter des Unternehmens werden den ca. 300 erwarteten Gästen über die Entwicklung des Standortes berichten.
Mit Bauende im März 2012 wird der Neubau den Großteil der alten Gebäude ersetzen, die momentan 207 Bewohnern ein Zuhause bieten. Auf 4 Etagen werden insgesamt 113 Zimmer für 133 Bewohner zur Verfügung stehen, davon 57 Einzelzimmer, 36 „Einzelzimmer plus“ und 20 Doppelzimmer. Das Pflegeangebot im Neubau wird sich auf die Normalstationäre Pflege fokussieren, da 2 geschlossene Wohnbereiche für die spezielle Pflege Demenz- und Korsakowerkrankter in dem bereits bestehenden Haus 4 vorgesehen sind.
Bei der Gestaltung des Gebäudes und der Räumlichkeiten wurde sehr auf einen wohnlichen Charakter Wert gelegt. Licht durchflutete, freundliche Aufenthaltsbereiche und Zimmer sorgen für eine angenehme, einladende Atmosphäre. Große Fenster ermöglichen einen Blick in die Gartenanlagen und der Speisesaal öffnet sich zu einem terrassenartig gestalteten Freisitz. Das angeschlossene Café lädt auch externe Besucher herzlich zu einem Besuch ein.
Die generationsübergreifende Zusammenarbeit von Pflegen & Wohnen Hamburg und dem Kita-Träger WABE e.V. wird auch in dieser Einrichtung fortgesetzt: eine Kita für 70 Kinder wird direkt in das Gebäude integriert und durch eine großzügige Fensteranlage optisch mit der Pflegeeinrichtung verbunden. Dieses Konzept von „Jung & Alt gemeinsam“, das neben der räumlichen Nähe auch viele gemeinsame Aktivitäten vorsieht, wird bereits in vier Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg erfolgreich umgesetzt.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Der Neubau im Holstenhof ist das vorerst letzte von 5 Neubauprojekten, die Pflegen & Wohnen Hamburg nach der Privatisierung im Jahr 2007 in Angriff genommen hat.
Drei Experten der Hamburger Pflegebranche berichteten bei einem Pressefrühstück, wie eine sinnvolle Weiterentwicklung der Pflege aussehen sollte und diskutierten angeregt mit den anwesenden Medienvertretern.
Bereits zum zweiten Mal setzten sich Experten aus Pflege und Medien zu einem Pflegegipfel zusammen, um über die Zukunft der Pflege in Hamburg zu sprechen. Im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks am Dienstag, den 27. September 2011 bei Pflegen & Wohnen Finkenau stand diesmal die Novelle der heimrechtlichen Verordnung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg im Mittelpunkt der Diskussion. Uwe Clasen, Landesbeauftragter des bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.) Hamburg, sprach sich gemeinsam mit Johannes F. Kamm, Geschäftsführer von Pflegen & Wohnen Hamburg, gegen den Entwurf aus. Auch Inge Lüders, Vorsitzende des Landesseniorenbeirats Hamburg, stand einigen Aspekten der Verordnung skeptisch gegenüber.
Hauptkritikpunkte der Runde waren steigende Bürokratisierung sowie mangelnde Finanzierbarkeit. „Mit dem Entwurf wird ein riesiges Bürokratiemonster geschaffen und bereits heute gibt es unverhältnismäßig viele Vorschriften“, so Uwe Clasen über die neuen Entwürfe der Behörde. Demnach würden die aktuellen Vorschläge weder der aktuellen Situation der Pflege in Hamburg Rechnung tragen noch einen angemessenen Rahmen für eine sinnvolle Weiterentwicklung der Pflege geben. Auch die geplanten Verordnungen bezüglich der Wohneinrichtungen stoßen bei den Experten auf Unverständnis: Das Wohngruppenprinzip widerspreche als alleinige pflegegerechte Wohnform der Heterogenität menschlichen Lebens sowie den Bedürfnissen und Wünschen im Alter. So ist sich Johannes F. Kamm sicher: „So pluralistisch die Gesellschaft ist, so vielseitig müssen auch die Wohnformen sein, die wir anbieten.“
Darüber hinaus wunderten sich die Experten, warum der Verordnungsgeber die Fachkraftquote von 50 Prozent auf 60 Prozent erhöhen möchte. Angesichts der mittelfristigen Arbeitsmarktlage sowie der jetzigen Finanzlage der Stadt Hamburg sei die geplante Erhöhung der Fachkraftquote nicht nachvollziehbar. „Die letzten Jahre gab es in Hamburg zwar einen Zuwachs an Pflegekräften von 25 Prozent, diese werden von der Branche jedoch sofort aufgesogen wie ein Schwamm“, beschreibt Inge Lüders die Situation. Daher würden stetig mehr Fachkräfte benötigt um den steigende Bedarf zu bedienen. Streitpunkt zwischen den Experten war allerdings der Aspekt, neue Gremien zu installieren, um die Teilhabe der Bewohner zu erweitern. Den kritischen Standpunkt von Johannes F. Kamm konnte Inge Lüders hier nicht teilen, vielmehr begrüßt sie die stärkere Teilhabe und sieht darin eine Möglichkeit, den Älteren mehr Qualität und Kompetenz zuzugestehen.
Beim Hamburger Pflegegipfel treffen sich Experten der Branche regelmäßig mit Medienvertretern aus der Hansestadt. Ziel ist es, den Dialog zu fördern, Fragen aufzugreifen und dem großen Pflegemarkt eine Stimme zu verleihen. Über 20.000 Beschäftigte arbeiten zurzeit allein in Hamburg in der Pflege.
Am 15.09.2011 wurde PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG als einem der ersten Unternehmen das Siegel „Faire Pflege-Ausbildung“ verliehen, das Häuser führen dürfen, die eine hochqualitative Pflegeausbildung gewährleisten. Auf Basis festgelegter Kriterien (z.B. Ausbildungsplan, regelmäßiges Feedback, angemessene Ausbildungsvergütung, Förderung der Selbständigkeit und Persönlichkeitsbildung) sowie einer Befragung aller Auszubildenden des Hauses überprüfen unabhängige Dritte die Ausbildungsleistung. Nur Häuser, die ganzheitlich punkten können, dürfen anschließend das Siegel führen.
PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG bildet seit mehr als 25 Jahren examinierte Pflegekräfte aus und kann auf über 1.000 Absolventen zurückblicken. Aktuell erlernen im Unternehmen 85 Frauen und Männer zwischen 16 und 48 Jahren den Beruf. In ihrer dreijährigen Ausbildung werden sie mit komplexen grund- und behandlungspflegerischen Inhalten, Pflegeplanung und –dokumentation, vielfältigen medizinischen und Arzneimittelkenntnissen, besonderen Erkrankungsformen wie Demenz, der psychosozialen Betreuung pflegebedürftiger Erwachsener sowie dem Umgang mit einem physisch wie psychisch herausfordernden Berufsbild vertraut gemacht. Den Abschluss der Ausbildung bildet ein staatliches Examen, das zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt.
Anschließend können sich die Nachwuchskräfte der PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG in internen Entwicklungsprogrammen weiter qualifizieren, um Fachaufgaben z.B. der Gerontopsychiatrie und Führungsaufgaben als Wohnbereichsleitung, Pflegedienstleitung oder Direktorin / Direktor zu übernehmen. PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG wendet kontinuierlich mehr als 3 % des jährlichen Personalaufwandes als Investition in die Zukunft allein für die Pflegeausbildung auf. Hinzu kommen beträchtliche Mittel für Personalentwicklung, deren Einsatz erst die stetige Weiterentwicklung der Angebote ermöglicht.
Portugal am Rande des Kontinents ist ein außergewöhnliches, schönes Land mit einem reichen kulturellen Erbe. Eine Fotoausstellung mit rund 100 Aufnahmen aus einer Fülle von 5.000 Portugalfotografien lädt dazu ein, den unberührten Norden, die windumtoste Atlantikküste, den Charme der wunderschönen Städte mit ihrer barocken Pracht der Kirchen und Schlösser, die Azulejos-Tableus, die endlosen Strände, den Algarve und die freundlichen Menschen, für sich zu entdecken.
Anthony Hodgson, Direktor der Einrichtung Pflegen & Wohnen Husarendenkmal, wird die Ausstellung am 16. Juli 2011 um 15.00 Uhr in seinem Hause gemeinsam mit dem Künstler Hans-Jürgen Odrowski, dem Ehrengast Fernando Lourenço das Neves vom Portugiesischen Generalkonsulat in Hamburg sowie Dr. Peter Koj, Kulturreferent und 2. Vorsitzender der Portugiesisch-Hanseatischen Gesellschaft, eröffnen.
Zu sehen sind künstlerisch aufgebaute, mal als Schnappschuss eines unwiederbringlichen Moments entstandene Fotografien. Es sind zwei verschiedene Darstellungsformen ausgestellt: Zum einen die klassische Präsentation der Fotografien mit Bilderrahmen hinter Glas und Passepartout. Zum anderen Motive, die direkt auf eine Malerleinwand aufgebracht sind - die Fotografien wirken dadurch fast wie gemalt.
Die Bilder der Ausstellung sind käuflich. 20 Prozent des Erlöses gehen als Spende an den Freundeskreis Pflegeheim Wandsbek-Marienthal e.V.
Die Ausstellung ist vom 16. Juli bis zum 31. Oktober 2011 täglich von 8.00- 19.00 Uhr geöffnet: Pflegen & Wohnen Husarendenkmal, Am Husarendenkmal 16, 22043 Hamburg (Nähe U-Bahnstation Wandsbek Markt, Bus 23: Haltestelle Am Husarendenkmal)
Zum Künstler:
Der Hamburger Journalist, Fotograf und Autor Hans-Jürgen Odrowski, 1943 in Hamburg geboren, reiste beruflich und privat in viele Länder dieser Erde. Portugal wurde dabei zu seinem Lieblingsreiseland. Seit 1968 führten ihn zahlreiche Reisen und Ferienaufenthalte nach Portugal – bevorzugt an den Algarve. Seine Arbeiten befinden sich in privaten Sammlungen und Galerien, wurden in seinen Artikeln, Reisereportagen und Büchern veröffentlicht und in Ausstellungen gezeigt.
„Fotografieren schult den Blick für das Wesentliche. Bevor ich den Auslöseknopf drücke, geht das Motiv durch das Auge über das Herz zur Hand, um dann mit Achtung das Bild abzulichten.
Bilder leben davon, dass sich Menschen damit auseinandersetzen, sie ansehen, darüber diskutieren, sich an ihnen erfreuen oder sie nicht mögen. Ich freue mich sehr, dass ich den Bewohnern und Besuchern von Pflegen & Wohnen eine Auswahl meiner Portugalfotografien zeigen kann“.
Bei der aktuellen Prüfungsrunde des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) schnitten die zwölf Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg durchweg mit sehr guten Ergebnissen ab.
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft regelmäßig in allen deutschen Pflegeeinrichtungen die Pflegequalität und den Umgang mit den Bewohnern. Beim sogenannten Pflege-TÜV schnitten die zwölf Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg nun mit der sehr guten Durchschnittsnote 1,3 ab. Die Prüfer nehmen dabei die Pflege und medizinische Versorgung, den Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie die Bereiche Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene unter die Lupe. „Unsere Bewohner sollen sich bei Pflegen & Wohnen wohlfühlen und ein neues Zuhause finden. Daher legen wir großen Wert auf ein ganzheitliches Wohn- und Pflegekonzept“, sagt Johannes F. Kamm, Geschäftsführer Pflegen & Wohnen Hamburg.
Bei der Prüfung verlässt sich der MDK allerdings nicht nur auf das eigene Urteil, er fragt auch die Bewohner nach ihrer Zufriedenheit. Diese Note fließt nicht in die Gesamtbeurteilung ein, sondern wird gesondert ausgegeben. Auch hier schneidet Pflegen & Wohnen Hamburg besonders gut ab. Die Bewohner geben den Einrichtungen im Durschnitt die Note 1,2. „Das Konzept der Bezugspflege, bei dem unsere Pflegekräfte die Bewohner ganzheitlich und mit großer Verantwortung und Fürsorge betreuen, schenkt unseren Bewohnern Geborgenheit“, erklärt Kamm die guten Noten. Service und Kundenorientierung sind für ihn maßgebliche Merkmale moderner Pflege.
Pflegen & Wohnen Hamburg setzt auf spezialisierte Pflegeangebote. So können demenzkranke Bewohner in speziellen Wohnbereichen in zehn Einrichtungen nach einem besonderen Konzept betreut werden. Die beiden hochspezialisierten Wachkoma-Bereiche in den Häusern Alsterberg und Wilhelmsburg sind darauf ausgerichtet, Menschen im Wachkoma zu pflegen und in ihren verbliebenen Fähigkeiten zu fördern. Bereits an zwei Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg sind Kindertagesstätten des Wabe e.V. angeschlossen, eine dritte wird noch im Juni folgen. „Die Kooperation mit Wabe e.V. bringt beiden Generationen Vorteile“, erklärt Kamm. „Die Kinder lernen bei gemeinsamen Aktivitäten den Umgang mit der älteren Generation. Sie haben quasi Ersatzgroßeltern in ihrem täglichen Umfeld. Und unsere Bewohner stehen weiterhin aktiv im Leben, können ihre Erfahrungen teilen und gemeinsam mit den Kindern neue Erfahrungen sammeln.“ Langfristig möchte Pflegen & Wohnen Hamburg den Dialog der Generationen in seinen Einrichtungen noch weiter fördern, weitere Kitas angliedern und auch die Anwohner rund um die Häuser durch Veranstaltungen immer wieder zur Teilhabe einladen.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Pflegen & Wohnen Hamburg arbeitet nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Leistungsspektrum deckt alle Bereiche stationärer Erwachsenenpflege ab. Darunter fallen auch Angebote für Menschen mit schwerer Demenz, die Betreuung verhaltensauffälliger Menschen mit Suchtverhalten und die Pflege von Menschen im Wachkoma. Die Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg wurden bei den MDK-Prüfungen nach dem Transparenzverfahren 2010 im Durchschnitt mit der Note 1,3 bewertet.
Am 5. Mai 2011 findet um 11 Uhr in Hamburg-Jenfeld, Elfsaal 20, die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau von PFLEGEN & WOHNEN HOLSTENHOF statt.
Zum offiziellen Festakt werden rund 100 geladene Gäste, Geschäftsführung und Gesellschafter des Unternehmens erwartet. Das Grußwort der Stadt spricht Wandsbeks stellvertretender Bezirksamtsleiter Frank Schwippert.
Im Holstenhof setzt Hamburgs größter Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen das fünfte Neubauprojekt seit der Privatisierung des Unternehmens im Jahr 2007 um.
Die Fertigstellung des Baus, der bisherige Gebäude auf dem Gelände des Holstenhofs ersetzt, ist für das Frühjahr 2012 geplant. Das neue Haus wird über 133 Pflegeplätze in 93 Einzel- und 20 Doppelzimmern verfügen und den Bewohnern neben hoher Pflegequalität einen deutlich gesteigerten Wohnkomfort bieten.
Mit dem Neubau beginnt ein neues Kapitel in der langen Geschichte des Holstenhofs, eine der ältesten Pflegeeinrichtungen Hamburgs. Das neue Konzept „Alt und Jung“, das PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG gemeinsam mit dem Kindertagesstättenträger WABE e.V. ins Leben gerufen hat, wird auch im Holstenhof umgesetzt. Wie schon am Standort Farmsen wird die Kita direkt in die Pflegeeinrichtung integriert. Es gibt einen Begegnungsraum, in dem - wie auch in der für beide Generationen gestalteten Außenanlage - viele gemeinsame Aktivitäten stattfinden. Bisher arbeiten PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG und WABE an drei weiteren Standorten zusammen.
Über die PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH:
Die PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt. (Zum 01.01.2007 verkaufte die Freie und Hansestadt Hamburg ihre Einrichtungen an den privaten Betreiber, dessen Gesellschafter die Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin, und PUW PFLEGENUNDWOHNEN Beteiligungs GmbH, Hamburg sind.) Das Leistungsspektrum reicht von Angeboten für Menschen mit schwerer Demenz über die Betreuung verhaltensauffälliger Menschen mit Suchtverhalten bis hin zur Pflege von Menschen im Wachkoma. Die Einrichtungen von PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG wurden bei den MDK-Prüfungen nach dem Transparenzverfahren in 2010 im Durchschnitt mit der Note 1,3 bewertet.
Den bestehenden Tarifvertrag kündigt der Pflegeanbieter zum 30. Juni 2011 und plant eine gerechtere Entgeltstruktur für die 1.620 Mitarbeiter. Die umfassenden Sozialleistungen bleiben erhalten.
Pflegen & Wohnen Hamburg kündigt nach bislang erfolglosen Verhandlungen mit ver.di den bestehenden Tarifvertrag zum 30. Juni 2011. Bei den seit August 2010 andauernden Gesprächen mit der Gewerkschaft erzielten die beiden Parteien keine tragfähige Einigung. Daher legte Hamburgs größter Anbieter für Pflege vergangene Woche ein neues Tarifmodell vor. „Für eine nachhaltige Zukunftsperspektive unseres Unternehmens und damit für alle Mitarbeiter brauchen wir eine andere Entgeltstruktur. Ich hoffe sehr, dass ver.di bereit ist, über unser Tarifmodell zu diskutieren“, sagt Johannes F. Kamm, Geschäftsführer der Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH.
Angesichts des drohenden Fachkräftemangels möchte Pflegen & Wohnen Hamburg attraktiver für junge Beschäftigte werden – durch höhere Einstiegsgehälter. Dafür müsste die bestehende Stufenstruktur jedoch aufgebrochen werden. Statt über die bisherigen sechs Stufen soll sich das Gehalt künftig nur noch in zwei Stufen entwickeln. „Unsere Entlohnung soll gerechter werden und sich stärker an den Faktoren Qualifikation und Verantwortung orientieren“, erklärt Kamm. „Wir werden dabei die bestehenden Gehälter garantieren.“ Umfangreiche Programme zur Weiterbildung und Gesundheitsförderung der Mitarbeiter möchte Pflegen & Wohnen im neuen Tarifvertrag festschreiben. Die Rechtssicherheit aus dem aktuellen Tarifvertrag bleibt uneingeschränkt erhalten, ebenso wie die Unkündbarkeit der Mitarbeiter.
Den Urlaubsanspruch plant Pflegen & Wohnen auf dem höchsten Niveau festzuschreiben – das heißt 30 Tage Urlaub im Jahr für alle Beschäftigten. Außerdem möchte der Pflegeanbieter die Arbeitszeiten vereinheitlichen. „Ich denke, wir legen ver.di mit unserem neuen Tarifmodell ein Angebot vor, das den aktuell vorherrschenden Rahmenbedingungen und zukünftigen Herausforderungen an die Pflegebranche gerecht wird. Sollte ver.di nicht zu einer Einigung bereit sein, setzen wir den neuen Tarif ab dem 1. Juli 2011 für alle zukünftigen Mitarbeiter um. Unser Unternehmen braucht die Strukturveränderung“, bekräftigt Kamm.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Pflegen & Wohnen Hamburg arbeitet nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Leistungsspektrum reicht von Angeboten für Menschen mit schwerer Demenz über die Betreuung verhaltensauffälliger Menschen mit Suchtverhalten bis hin zur Pflege von Menschen im Wachkoma. Die Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg wurden bei den MDK-Prüfungen nach dem Transparenzverfahren 2010 im Durchschnitt mit der Note 1,3 bewertet.
Pressekontakt
JDB MEDIA GmbH,Julia Pollak, Hanne Reddemann
pflegenundwohnen@jdb.de
Telefon (040) 468832-39
Das Pflegeunternehmen nimmt die Kündigung des Tarifvertrags zurück und signalisiert ver.di Gesprächsbereitschaft.
Pflegen & Wohnen Hamburg hat zum Jahresende seine Kündigung des bestehenden Tarifvertrags zurückgenommen. Hamburgs größter Anbieter für stationäre Pflege möchte bis Ende Februar 2011 gemeinsam mit ver.di an einer Lösung der Tarifproblematik arbeiten. „Wir legen großen Wert darauf, dass die Verhandlungskommission ausreichend Zeit erhält, gemeinsam mit uns eine tragfähige Einigung für die Zukunft zu erzielen“, erklärt Johannes Kamm, Geschäftsführer Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH. Ziel ist es, eine sowohl wirtschaftlich sinnvolle als auch für die Belegschaft annehmbare Lösung der Entlohnung zu finden. Aktuell liegen die Gehälter der 1.650 Beschäftigten bei Pflegen & Wohnen Hamburg in Teilbereichen um mehr als zehn Prozent über dem Marktniveau im Pflegesektor.
In den vergangenen Jahren hat Pflegen & Wohnen Hamburg rund 80 Millionen Euro in Bestands- und Neubauten investiert. Beim Kauf von der Stadt im Jahr 2007 waren vertraglich lediglich Verpflichtungen in einer Höhe von 53 Millionen Euro festgelegt worden. „In der Bausubstanz haben wir sehr gute Grundlagen für ausgesprochen attraktive Einrichtungen in ganz Hamburg gelegt. Damit ist die Konsolidierung aber noch nicht abgeschlossen. Weitere Strukturveränderungen sind zwingend notwendig. Um langfristig sichere Arbeitsplätze bieten zu können, benötigen wir zwingend die Möglichkeit, auch eine angemessene betriebliche Rendite zu erzielen“, sagt Kamm.
Über Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH:
Die Pflegen & Wohnen Hamburg GmbH bietet 2.850 Plätze an, die sich derzeit auf zwölf Pflegeeinrichtungen über das Stadtgebiet verteilen. Damit ist Pflegen & Wohnen Hamburg der größte Anbieter für Pflege in der Hansestadt.
Pflegen & Wohnen Hamburg arbeitet nach neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Leistungsspektrum reicht von Angeboten für Menschen mit schwerer Demenz über die Betreuung verhaltensauffälliger Menschen mit Suchtverhalten bis hin zur Pflege von Menschen im Wachkoma. Die Einrichtungen von Pflegen & Wohnen Hamburg wurden bei den MDK-Prüfungen nach dem Transparenzverfahren 2010 im Durchschnitt mit der Note 1,3 bewertet.
Seit August 2010 hat die Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH mit ver.di Verhandlungen für einen Zukunftssicherungstarifvertrag geführt. Der Vertrag, der aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation im Entwurf eine Halbierung der Jahressonderzahlung für 2010 vorsah, kam seitens ver.di nicht zu Stande, da ver.di ausschließlich bereit war, entsprechende Vereinbarungen für 2011 anzubieten.
In den vergangenen Tagen haben Geschäftsführung und Gesellschafter bestehende Möglichkeiten / Planungen ausführlich erörtert und klärende Gespräche mit Banken geführt. Geschäftsführung und Gesellschaftern ist es damit in gemeinsamer Anstrengung gelungen, die Voraussetzungen für die ungeminderte Auszahlung der Zuwendung im November 2010 zu schaffen.
Johannes F. Kamm, Geschäftsführer der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Wir sind uns unserer Verpflichtung für unsere Beschäftigten bewusst und haben ihnen gemeinsam mit den Gesellschaftern eine große Sorge nehmen können. Wir dürfen jedoch nicht nachlassen, unser Unternehmen langfristig zukunftsfähig zu machen. . Für 2011 müssen wir eine solide Finanzierung erreichen, wollen wir den Bestand des Unternehmens nicht gefährden.“
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH, Hamburgs größter Anbieter stationärer Pflege, gehört zu je 50 Prozent der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der PUW PFLEGENUNDWOHNEN Beteiligungs GmbH, Hamburg.
In Anwesenheit von Wandsbeks Bezirksamtsleiterin Cornelia Schroeder-Piller eröffnet PFLEGEN & WOHNEN am Mittwoch, dem 20. Oktober 2010 um 15 Uhr in Farmsen einen weiteren großen Neubau. Die Pflegeeinrichtung in der August-Krogmann-Straße 100 ist das vierte Neubauprojekt seit der Privatisierung des Unternehmens im Jahr 2007.
Für 220 Senioren hat in der Farmsener Traditionseinrichtung ein neues Zeitalter begonnen. Sie leben weiterhin inmitten einer herrschaftlichen Parkanlage. Der imposante Neubau weist exklusive Besonderheiten auf. Er wurde mit zwei denkmalgeschützten Altbauten verbunden, so dass ein harmonisches Ensemble aus Alt und Neu entstanden ist. Komfortable Zimmer mit Bad, großzügige Wohnzimmer mit Küche, Bibliothek, Restaurant, Café, Friseur und Kosmetik verleihen der Pflegeeinrichtung Hotelcharakter mit wohnlicher Gemütlichkeit. Zwei Spezialbereiche mit eigenen Gärten bieten Geborgenheit für demenziell erkrankte Menschen. In dem neuen Gebäude befindet sich darüber hinaus eine Kindertagesstätte. Somit leben unter einem Dach Kinder im Alter von acht Wochen bis sechs Jahren und Senioren, von denen die älteste 105 ist. „Alt und Jung gemeinsam“ ist ein in dieser Größenordnung für Hamburg einmaliges Projekt.
Am Sonntag, 24. Oktober von 14-17 Uhr ist die Öffentlichkeit eingeladen, das neue Haus kennen zu lernen und sich über die Angebote der Einrichtung zu informieren. Zum Tag der offenen Tür mit Kaffee, Kuchen und Musik sind alle Interessenten herzlich willkommen.
Zum Unternehmen:
PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG hat in den letzten drei Jahren kräftig investiert und entwickelt sich vom dem ehemaligen kommunalen Versorger hin zu einem zukunftsfähigen, breit aufgestelltem Dienstleister. Ehemalige Anstalts- und Kasernenbauten wichen architektonisch anspruchsvollen Neubauten, in denen Hamburgs größter Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen künftig nicht nur Senioren sondern erwachsenen Menschen mit Pflegebedarf diverse Angebote bereit hält. Zum Unternehmen gehören zwölf Einrichtungen mit insgesamt 2.850 Pflegeplätzen. 1.500 Mitarbeiter und 67 Auszubildende sind bei PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG beschäftigt.
Am 30. September beginnt um 14 Uhr die große Einweihungsfeier für den Neubau an der Rennkoppel in Heimfeld. PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG eröffnet damit am dritten Standort eine neue Pflegeeinrichtung. Die Bewohner aus den Altbauten sind bereits Anfang September umgezogen.
Zur Eröffnungsfeier sind alle Heimfelder eingeladen. Nach dem Motto „Wir feiern den Einzug in unser neues Gemäuers zu Heimfeld“ veranstaltet das Mitarbeiterteam im Außengelände ein Mittelalterspektakel mit vielen Attraktionen, Speis und Trank für Groß und Klein.
Zur Einrichtung:
Innerhalb eines Jahres wurde mit der Modernisierung eines der Bestandsgebäude und dem Bau des großzügigen Erweiterungsbaus in Heimfeld eine neue Pflegeeinrichtung für 235 Bewohner geschaffen. Ihre fünf Wohnbereiche sind so konzipiert, dass pflegerische Schwerpunkte gebündelt wurden und Menschen mit ähnlichem Pflege- und Betreuungsbedarf zusammenleben.
Für Integration und Miteinander hat die Architektur des Hauses neue Wege gelegt. Die Verbindung zwischen Alt- und Neubau ist jetzt Mittel- und Treffpunkt, an dem mit Friseur, Kosmetik, Café und Restaurant auch der Nachbarschaft neue Angebote offen stehen. Auf demselben Gelände entsteht derzeit eine Kindertagesstätte, die 2011 eröffnet. Mit dem Träger WABE e.V. kooperiert PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG an verschiedenen Standorten und hat das Konzept „Jung und Alt“ ins Leben gerufen.
Zum Unternehmen:
PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG hat in den letzten drei Jahren kräftig investiert und entwickelt sich vom dem ehemaligen kommunalen Versorger hin zu einem zukunftsfähigen, breit aufgestelltem Dienstleister. Ehemalige Anstalts- und Kasernenbauten wichen architektonisch anspruchsvollen Neubauten, in denen Hamburgs größter Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen künftig nicht nur Senioren sondern erwachsenen Menschen mit Pflegebedarf diverse Angebote bereit hält. Zum Unternehmen gehören zwölf Einrichtungen mit insgesamt 2.850 Pflegeplätzen. 1.500 Mitarbeiter und 67 Auszubildende sind bei PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG beschäftigt.
Am 8. September 2010 stellte die Geschäftsführung auf einer Pressekonferenz die künftige Ausrichtung des Unternehmens vor und präsentierte das neue Corporate Design vor.
In der älter werdenden, singularisierten Gesellschaft gewinnt der Austausch der Generationen zunehmend an Bedeutung. Hier setzt das 2007 von der kommunalen in die private Trägerschaft überführte Unternehmen PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG an. In intensiven Workshops unter Beteiligung von 80 Mitarbeitern wurden eine Unternehmensvision als Grundlage für übergreifende Pflegekonzepte entwickelt und die Zielgruppen neu definiert.
„Wir erfinden das Rad nicht neu, aber wir entwickeln es weiter. Solitäre und abgeschottete Senioreneinrichtungen verkörpern Vergangenheit, die Zukunft gehört dem harmonischen Miteinander der Generationen unter einem Dach“, erklärte Geschäftsführer Johannes F. Kamm die neue Strategie, und erläuterte die folgenden Eckdaten:
1. Zusammenarbeit mit der Kita WABE e.V..
In ausgewählten Einrichtungen eröffnen in Kürze Kindertagesstätten, die sich auf dem Gelände oder in den Neubauten befinden.
2. Angebote für jüngere Erwachsene mit Pflege- und Betreuungsbedarf.
Damit schließt PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG eine Versorgungslücke. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Zahl des Menschen, die im mittleren Alter pflegebedürfig wird, sich bis 2030 verdoppelt.
3. Erweiterung des Leistungsspektrums ab 2011.
PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG bietet Dienstleistungen auch in der eigenen Häuslichkeit an.
4. Weiterentwicklung der Einrichtungen zu stadtteilbezogenen, generationsübergreifenden Kompetenzzentren und Begegnungsstätten.
5. 1.500 Mitarbeiter verfügen über vielschichtige fachliche Kompetenz.
Einzigartig in der Hansestadt ist das umfangreiche Angebot in den Bereichen Wachkoma, Folgen von Suchterkrankungen und Demenz.
Mit der veränderten Ausrichtung hat PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG nunmehr seine Identität als privatwirtschaftliches Unternehmen gefunden. Hamburgs größter Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen hat zudem in den letzten drei Jahren kräftig investiert. Ehemalige Anstalts- und Kasernenbauten wichen architektonisch anspruchsvollen Niedrigenergiehäusern.
PFLEGEN & WOHNEN Hamburg entwickelt sich von dem ehemaligen kommunalen Versorger hin zu einem zukunftsfähigen, breit aufgestellten Dienstleister. Diese Marke zeichnet sich sowohl durch Kompetenz und Flexibilität in den Angeboten als auch durch sichere und zukunftsfähige Arbeitsplätze aus.
Das neue Logo symbolisiert einen Lebensbaum und verkörpert damit zugleich die tiefe Verwurzelung, Wachstum und Leben. Die Subline unter dem Namen verweist auf die lange Tradition, die in das neue Zeitalter mitgenommen wird: PFLEGEN & WOHNEN HAMBURG. Seit 1619.
Fachpersonal wird in der Pflege händeringend gesucht. PFLEGEN UND WOHNEN, Hamburgs größter Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen, investiert in die Ausbildung examinierter Pflegekräfte: 34 Azubis beginnen am 2. August 2010 ihre dreijährige Ausbildung.
„Sie sind die Zukunft unseres Unternehmens“, sagt Geschäftsführer Johannes Kamm, der sich freut, dass so viele Bewerber das umfangreiche Auswahlverfahren der Personalentwicklung erfolgreich durchlaufen haben. Ihren ersten Arbeitstag beginnen sie am 2. August um 9 Uhr im Senioren Centrum Auf der Uhlenhorst, wenn die Geschäftsleitung die 34 neuen Auszubildenden offiziell begrüßen wird. Anschließend geht es gemeinsam mit dem jeweiligen Praxisanleiter zum eigentlichen Arbeitsplatz. Jede der zwölf Pflegeeinrichtungen des Unternehmens nimmt mindestens zwei Azubis. Insgesamt hat PFLEGEN UND WOHNEN damit 67 Auszubildende. Von den 16, die in diesem Sommer ihre Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft abschließen, werden alle übernommen.
Mit 50 ins Seniorenheim? Menschen, die z.B. nach einem Schlaganfall dauerhaft auf Hilfe angewiesen sind, finden bisher in Hamburg nur wenige ihrer Altersklasse angemessene Angebote. Am 1. Juli eröffnet PFLEGEN UND WOHNEN in Marienthal einen Pflegebereich für Jüngere.
Nach dem Konzept zur Betreuung jüngerer Pflegebedürftiger wurde im Senioren Centrum Marienthal ein eigener Wohnbereich eingerichtet. Er ist bewusst als getrennte Einheit konzipiert, so dass dort Menschen zusammenleben, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden.
Im 2. Obergeschoss gelegen, verfügt der neue Bereich über 32 Plätze in modernen Einzel- und Doppelzimmern mit Bad und Balkon. Dazu kommt ein großer Gemeinschaftsraum, in dem auch die Mahlzeiten eingenommen werden, ausgestatet mit einem Großbildschirmfernseher, und ein Internet-Café (inkl. Spielkonsole).
Das Betreuungskonzept wurde bewusst sehr offen gestaltet, da die künftigen Bewohner selber die Schwerpunkte legen sollen. Für Anthony Hodgson, den Leiter des Hauses, geht es um mehr als das Mitspracherecht bei der Auswahl der Aktivitäten. „Ist eine repräsentative Anzahl von Bewohnern eingezogen, werden wir gemeinsam besprechen, wie sie ihre Interessen vertreten“, erklärt er. „Auch in welcher Form Konflikte in der Gemeinschaft gelöst werden und welche Aufgabe unsere Sozialarbeiterin hier wahrnimmt.“
Das neue Pflege- und Wohnangebot richtet sich in erster Linie an Menschen, die aus einer Rehabilitationsmaßnahme entlassen wurden und keine Aussicht auf weitere Verbesserung ihres Gesundheitszustands haben. Hodgsons Ziel ist es, ihre vorhandenen Ressourcen so lange wie möglich zu erhalten. Dafür steht ein Team aus Krankengymnasten und Ergotherapeuten zur Verfügung, das mit dem Pflegepersonal kooperiert und die breite Palette der Freizeit- und Beschäftigungsangebote ergänzt.
Jung und Alt unter einem Dach, aber doch getrennt. Dieses Konzept überzeugt auch den Heimbeirat des Senioren Centrums Marienthal. Nicht nur die Interessen, auch die Kraftreserven liegen zum Teil recht weit auseinander. Und genügend Raum für Begegnung und Gemeinsamkeit gibt es ohnehin. Das Café der Einrichtung und ihr großer Garten sind Treffpunkte alle Bewohner.
Der neue Pflegebereich und seine Angebote werden am 1. Juli 2010 von 14-17 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt.
Senioren Centrum Marienthal
Anthony Hodgson
Am Husarendenkmal 16
22043 Hamburg
Telefon (040) 20 22 – 47 03
www.pflegenundwohnen.de
Altona. In der Kulturkirche Altona veranstaltet PFLEGEN UND WOHNEN Altona … so bunt wie das Leben am 21. Juni 2010 von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr eine Tagung zum Thema „Sexualität im Alter“
Geplant und organisiert wird die Tagung von Hans-Jürgen Wilhelm, Leiter PFLEGEN UND WOHNEN Altona … so bunt wie das Leben, Burkhard Plemper (NDR) übernimmt die Moderation. Gäste sind: Imogen Buchholz (Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit - Bezirksamt Altona) und Farid Müller(Mitglied der Hamburger Bürgerschaft - GAL), Heiko Gerlach (Dipl.-Pflegewirt, Altenpfleger und Coach und Mitverfasser der Frankfurter Resolution), Rüdiger Lautmann (Professor für Allgemeine Soziologie und Rechtssoziologie Universität Bremen), Margret Schleede-Gebert (Dipl. Gerontologin, Ev. Berufsschule für Altenpflege Rauhes Haus), Kirsten von Sydow (Diplom-Psychologin; Psychologische Psychotherapeutin) und Bea Trampenau (Dipl. Sozialarbeiterin, Lesbenverein-Intervention, Pflege Andersrum).
Sexualität im Alter ist ein Thema, das im Alter präsent und vielschichtig ist, obwohl kaum darüber geredet wird. Ziel der Tagung ist es, Diskussionen zu den Themen: Übergriffe auf Personal; Fortführen der eigenen Sexualität; Sexualität und Biographie; andere Lebensweisen; Sexualität der Eltern und „Wie normal ist Sexualität?“ zu beginnen und durch die Berücksichtigung dieses zentralen Themas die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Die Veröffentlichung der „Frankfurter Resolution“ hat die besonderen Anforderungen und Wünsche homosexueller Menschen an stationären Einrichtungen aufgezeigt, die berücksichtigt werden müssen und auch die Situation aller Bewohner verbessern werden. Nicht nur aufgrund der langenjährigen strafrechtlichen Verfolgungen homosexueller Menschen geht es hierbei um deutlich mehr als nur um „Sexualität“.
Die Tagung richtet sich an Pflege- und Leitungskräfte aber auch an interessierte Personen. Im Rahmen der Tagung wird die Ausstellung „Zärtlichkeiten“ mit Fotos von Helmut Pichler gezeigt.
Weitere Informationen erhalten Sie unter 040 / 2022 – 2024, Mail: altona@pflegenundwohnen.de oder www.pflegenundwohnen.de.
Am 15. Februar 2010 hat Kerstin Jaffé die Leitung des Senioren Centrums Moosberg übernommen. Ihre Vorgängerin Elfi Witt ist aus dem Unternehmen ausgeschieden.
Kerstin Jaffé ist bereits seit 1992 bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt und war die vergangenen sechs Jahre im Senioren Centrum Moosberg im Kundenservice tätig. Ihr Studium zur Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen hat sie im Mai 2009 Jahr erfolgreich abgeschlossen.
Neben der Kontinuität, die sie als langjährige Mitarbeiterin des Hauses verkörpert, strebt die neue Centrumsleiterin Veränderungen an, um den Standort Moosberg für pflegebedürftige Menschen noch attraktiver zu machen und das pflegefachliche Profil weiter zu stärken. Zur Seite steht ihr dabei die neue Pflegedienstleiterin Marita Dittmer.
Am 25. Februar findet um 16.30 Uhr im Café-Pavillon der Einrichtung eine kleine Feierstunde statt, in der Kerstin Jaffé von der Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN offiziell in ihrer neuen Funktion begrüßt und im Kreise der Mitarbeiter und geladenen Gästen willkommen geheißen wird.
Medienvertreter sind zu diesem Termin herzlich eingeladen.
Der Rohbau in der August-Krogmann-Straße 100 steht. Am 20. Januar 2010 beginnt dort um 14 Uhr das Richtfest für den Neubau des Senioren Centrums Farmsen. Medienvertreter sind herzlich eingeladen.
In Farmsen realisiert die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH das vierte von insgesamt fünf Neubauprojekten seit Privatisierung des Unternehmens. Eine besondere architektonische Herausforderung, denn zwei denkmalgeschützte Altbauten werden in die neue Pflegeeinrichtung integriert. 220 pflegebedürftige Senioren werden hier künftig leben. Sie dürfen sich nicht nur auf eine neue, sondern auch auf eine junge Umgebung freuen. „Generationen verbinden“ lautet das Motto, das durch eine Kindertagesstätte im Neubau mit Leben gefüllt wird. Ein spezieller Begegnungsraum fördert das Zusammensein von Jung und Alt. Auch die neugestalteten Außenanlagen werden gemeinsame Flächen für Kinder und Senioren enthalten.
Beim Richtfest steht neben den Gesellschaftern und Geschäftsführern von PFLEGEN UND WOHNEN auch ein Vertreter der Kita Wabe e.V. am Rednerpult. Die Feier findet im künftigen Speisesaal des neuen Hauses statt. Die Gäste erhalten einen ersten Einblick in das neue Haus und können sich im Garten ein Muster des seniorengerechten Badezimmers ansehen, das bereits in jedem Zimmer installiert ist. Trotz der anhaltenden Frosttemperaturen gehen die Arbeiten zügig voran. Derzeit werden die Fenster eingebaut und die Elektrik verlegt.
Im Sommer 2009 eröffnete PFLEGEN UND WOHNEN die ersten zwei Neubauten AN DER FINKENAU und AM ALSTERBERG. In Heimfeld wurde im Dezember Richtfest für den Neubau gefeiert. Insgesamt verfügt PFLEGEN UND WOHNEN über zwölf Einrichtungen mit über 2.800 Plätzen für pflegebedürftige Menschen. Rund 1.500 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt.
Hochbegabte junge Künstler treten am 6. Dezember im Festsaal des neuen Hauses AN DER FINKENAU auf. Die 12 bis 18 Jahre alten Musiker von der Hamburger Hochschule für Musik und Theater bestreiten die Auftaktveranstaltung für eine Konzertreihe in den Einrichtungen von PFLEGEN UND WOHNEN. Jung spielt für Alt.
„Klassik an der Finkenau“ heißt es in der Einladung. Auf dem Programm stehen eine Sonate von Beethoven, Franz Schuberts Fantasie für Klavier zu vier Händen sowie Stücke für Klavier und Violoncello von Robert Schumann. Es spielen vier Junior-Studenten der Andreas Franke Akademie für musikalisch hochbegabte Jugendliche. Sie erhalten im Rahmen der Akademie von den Professoren der Hochschule eine individuelle und gezielte Förderung, ohne dabei schulische Pflichten zu vernachlässigen.
PFLEGEN UND WOHNEN feiert mit diesem Konzert mit rund 100 geladenen Gästen die Eröffnung einer Reihe von künftig öffentlichen Konzerten, die im kommenden Jahr an unterschiedlichen Standorten des Pflegeunternehmens stattfinden werden. Professor Niklas Schmidt, der die Andreas Franke Akademie leitet, wird einige einleitende Worte sprechen. Anwesend sind außerdem Andreas Franke, der die Akademie vor einem Jahr gründete, sowie die Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN.
Medienvertreter sind herzlich willkommen. Das Konzert beginnt um 15 Uhr. Veranstaltungsort: PFLEGEN UND WOHNEN AN DER FINKENAU, Finkenau 11, 22081 Hamburg
Das dritte Richtfest innerhalb von zwölf Monaten feiert PFELGEN UND WOHNEN am 2. Dezember in Heimfeld. An der Rennkoppel entsteht ein Neubau mit 110 Einzel- und 19 Doppelzimmern für pflegebedürftige Senioren. Die Sanierungsarbeiten an dem bestehenden Haus 1, das mit dem Neubau verbunden wird, werden Ende Dezember abgeschlossen sein.
Insgesamt bietet die neue Pflegeeinrichtung ab Sommer 2010 dann 230 Plätze, davon 32 für die Spezialpflege von Menschen mit Demenz. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende Juli 2010 geplant. Im August werden die Bewohner in das neue Haus einziehen.
Zum Richtfest dieses dritten von insgesamt fünf Neubauten der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH werden am Mittwoch neben den Bewohnern und Mitarbeitern der Einrichtung zahlreiche Partner und Freunde des Hauses erwartet. Dierk Trispel vom Bezirksamt Harburg überbringt die Wünsche der Stadt, die Geschäftführer und Gesellschafter des Unternehmens werden über die Entwicklung des Standortes berichten.
Auch die Nachbarn des Senioren Centrums sind herzlich eingeladen. Die Feier findet im künftigen Speiseraum des neuen Hauses statt und beginnt um 14 Uhr. Für das leibliche Wohl der Gäste, warme Getränke und kleine Überraschungen ist gesorgt.
In diesem Sommer wurden die ersten zwei Neubauten AN DER FINKENAU und AM ALSTERBERG eröffnet. Über 400 Senioren sind im August und Oktober 2009 umgezogen. Insgesamt verfügt PFLEGEN UND WOHNEN über 2.800 Plätze für pflegebedürftige Menschen, rund 1.500 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt.
Mit einem großen Fest wird am 2. November die Eröffnung des Hauses AM ALSTERBERG gefeiert. Es ist die zweite Pflegeeinrichtung, die PFLEGEN UND WOHNEN im Rahmen eines umfangreichen Neubauprogramms eröffnet. Der imposante Bau am Maienweg verbindet beste Wohnkultur mit hoch spezialisierten Pflegeangeboten, u.a. Wachkoma, Beschützer Bereich, Pflege für jüngere Pflegebedürftige.
Das Motto des Hauses „Aktiv am Alsterberg“ gilt für alle 233 Bewohner. Der festliche Abend ist ihnen gewidmet und wurde von ihnen mit gestaltet. Deshalb erwartet die zahlreichen geladenen Gäste auch keine klassische Hausführung sondern ein „Erlebnisparcours“ durch die Etagen, die ihnen zeigt, wie es gelingt auch bei Pflegebedürftigkeit und altersbedingten Einschränkungen aktiv zu sein oder es wieder zu werden.
Medienvertreter sind zum Eröffnungsfeier herzlich eingeladen. Erwartet werden viele Gäste aus der Pflege- und Gesundheitsbranche. Die Geschäftsführer der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH stehen für Interviews gern zur Verfügung. Montag, 2.11.2009, 17-20 Uhr PFLEGEN UND WOHNEN AM ALSTERBERG Maienweg 145 22997 Hamburg
Vor sechs Wochen sind die Senioren eingezogen, jetzt wird das neue Haus AN DER FINKENAU offiziell eingeweiht. Zu dem großen Fest am 16. September 2009 mit über 100 geladenen Gästen aus Medizin, Wirtschaft und Politik wird auch Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust erwartet.
Der offizielle Teil mit den Reden des Ersten Bürgermeisters sowie der Gesellschafter und Geschäftsführer der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebes GmbH findet zu Beginn der Veranstaltung von ca. 12.00 bis 13.00 Uhr statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einer Hausführung teilzunehmen. Im großen Festsaal gibt es Musik und Unterhaltungsprogramm.
Zum Neubau:
Das neue Haus mit 250 Plätzen für pflegebedürftige Menschen ist das erste von insgesamt fünf Neubauprojekten die PFLEGEN UND WOHNEN derzeit realisiert. Mit einem Investitionsvolumen von 53 Mio. Euro ist es das größte Neubauprogramm, das je von einem Pflegeheimbetreiber an einem Standort verwirklicht wurde.
In Architektur und Ausstattung setzt die Einrichtung neue Maßstäbe. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht der Wohncharkater des Hauses, das klassische Elemente mit moderner Technik verbindet. Hochwertig und gemütlich sind die Wohnküchen auf jeder Etage, hell und freundlich die Zimmer und Bäder der Bewohner. Farben und Formen sind individuell und erinnern in keiner Weise an ein Pflegeheim. Mit seinem großen Foyer strahlt das Haus Offenheit aus. Der Friseursalon und das Café stehen Gästen offen, denn An der Finkenau soll ein lebendiger Austausch mit der Nachbarschaft stattfinden. Dazu passen auch die Pläne einer Kita nebenan und eines neu entstehenden Familienquartiers auf dem Gelände des ehemaligen Pflegezentrums Oberaltenallee hinter dem Neubau. Dort wo die Altenpflege Hamburgs vor mehreren Hundert Jahren begann, hat die Zukunft angefangen.
Insgesamt rund 17 Mio. Euro werden im Senioren Centrum Heimfeld investiert. Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH baut an der Rennkoppel einen großen Neubau. Die Grundsteinlegung findet am 26. August 2009 um 13 Uhr statt.
Der Erweiterungsbau wird mit einem der Häuser der Pflegeeinrichtung verbunden. Parallel zum Neubau laufen derzeit die Modernisierungsmaßnahmen am Bestandsbau. Im nächsten Jahr werden 230 Senioren ein modernes Zuhause in schönem Ambiente vorfinden. Die großzügige Gartenanlage wird ebenfalls umgestaltet. Die Rennkoppel bleibt als öffentliche Straße erhalten. Dies passt zum Konzept der Einrichtung, die sich mit diversen Angeboten noch stärker als bisher als Treffpunkt der Nachbarschaft etablieren möchte.
Zur Feier der Grundsteinlegung ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen. Bis zu 500 Gäste werden erwartet und dürfen sich auf ein buntes Rahmenprogramm freuen – frei nach dem Motto: „Die Rennkoppel wird bunt. Gemeinsam mit uns in die Zukunft.“ Als Festredner steht neben den Gesellschaftern und der Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN auch Harburgs Bezirksamtsleiter Torsten Meinberg auf der Rednerliste.
Das Senioren Centrum Heimfeld ist eins von fünf Neubauprojekten, die von PFLEGEN UND WOHNEN realisiert werden. An der Finkenau (Uhlenhorst) wurde das neue Haus im August bezogen, Am Alsterberg (Alsterdorf), steht der Neubau kurz vor seiner Fertigstellung. Nach Heimfeld folgen die Standorte Farmsen und Holstenhof (Jenfeld).
Nach umfangreichen und monatelangen Umbauarbeiten in den letzten Monaten ist das Senioren Centrum Marienthal am Husarendenkmal jetzt nicht wiederzuerkennen. Die Komplettsanierung hat aus Haus B eine völlig neue Einrichtung mit strahlender Fassade und dem Ambiente einer Urlaubsresidenz gemacht. Auch die Gartenanlage wurde neu angelegt und ist jetzt ein schöner Park. Mit einem großen Tag der offenen Tür wird das neue Senioren Centrum Marienthal am 8. August offiziell eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das bunte Rahmenprogramm im Garten bietet Unterhaltung für Groß und Klein, Kulinarisches wie Spanferkel, Eiswagen, Bier vom Fass und ein Kuchenbuffet, Hüpfburg und Ponyreiten, Livemusik und vieles mehr. Im Hause werden Führungen angeboten, die Einblicke in alle Bereiche bieten: Die schönen Pflegebäder, die in jedem Stockwerk individuell gestaltet wurden, die Zimmer der Bewohner, Gemeinschaftsräume wie der hübschen Speisesaal und das gemütliche Café. Der Innenarchitekt hat dem Haus einen ganz neuen Charakter verliehen.
Die Nachbarschaft und Interessenten sind herzlich eingeladen, mit den Senioren, ihren Angehörigen, Mitarbeitern und Freunden des Hauses zu feiern. Die Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN freut sich auf viele Gäste. Der Tag der offenen Tür am 8. August beginnt um 10 Uhr und endet gegen 18 Uhr.
Bis letzte Woche wurden noch die Auswahlverfahren durchgeführt. Die Personalentwicklung bei PFLEGEN UND WOHNEN wollten auch den letzten Bewerbern noch eine Chance geben. 31 junge Menschen beginnen nun in den zwölf Einrichtungen des Unternehmens ihre Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Und fünf fertige Azubis wurden gerade übernommen.
Alle zusammen sind am 3. August von der Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN feierlich begrüßt und beglückwünscht worden. Mit dabei war Marco Kellerhof von der Hamburger Sozialbehörde, denn die Veranstaltung war im Sinne der von der Stadt ins Leben gerufenen Initiative für die Altenpflege im großen Rahmen organisiert worden.
„PFLEGEN UND WOHNEN“ eröffnet Euch viele Möglichkeiten, macht etwas daraus!“, so das Fazit der Redebeiträge von Sabine Heesch und Andreas Meyer, die beide schon auf eine lange und abwechslungsreiche Karriere im Unternehmen zurückblicken und diese anschaulich beschrieben.
Am Ende gab es Blumen für die Examinierten und einen gravierten USB-Stick für die Neuen, die damit gleich die wichtigsten Dokumente mit auf den Weg bekamen. Als alle Formalitäten erledigt waren, wurde das Buffet eröffnet. Der festliche Einstieg ins Berufsleben dürfte vielen noch lange in Erinnerung bleiben.
„An der Finkenau“ heißt das neue Haus, in das am ersten Augustwochenende rund 200 Senioren einziehen. Damit befindet sich das große Neubauprogramm von PFLEGEN UND WOHNEN, in das insgesamt 53 Mio Euro investiert werden, mitten in der Realisierung. Den Anfang macht der Traditionsstandort Finkenau/ Oberaltenallee, wo die Altenpflege Hamburgs ihren Ursprung hat.
Den Bewohnern des ehemaligen Senioren Centrums Finkenau bringt der Umzug in die Finkenau 11 erhebliche Verbesserungen in der Wohnqualität. Die Gebäudestruktur wurde den Bedürfnissen älterer Menschen entsprechend entwickelt und stellt künftig das Wohnen in den Mittelpunkt. Lobby und Café, gemütliche Aufenthaltsbereiche und schön gestaltete Bäder sowie hochwertig ausgestattete Zimmer unterschiedlicher Größe mit eigenem Duschbad geben dem neuen Zuhause den Charakter einer Urlaubsresidenz. Dazu passt das mediterrane Flair, das sich sowohl in Fassade als auch in vielen kleinen Elementen der Innenausstattung wiederfindet.
Ein ganz neues Haus, das den Vorteil genießt, auf bewährte, erfahrene Mitarbeiter zurückgreifen zu können. Das Team hat den Umzug der Bewohner akribisch vorbereitet und freut sich selber auf die besseren Arbeitsbedingungen im neuen Haus.
Bereits im Herbst 2009 wird der zweite große Neubau von PFLEGEN UND WOHNEN eröffnet. Am Alsterberg steht dann ebenfalls 200 Senioren ein Umzug bevor.
Das Gesamtergebnis ist eine „gute Zwei“, ein Schnitt von 2,22. „Ein wirklich positives Ergebnis, ein vernünftiges Niveau, auf dem bei PFLEGEN UND WOHNEN gearbeitet wird“, so Unternehmensberater Olav Sehlbach, der in den zwölf Senioren Centren des Unternehmens eine Kundenbefragung durchgeführt hat und diese gestern mit der Geschäftsführung präsentierte. In den Einzelergebnissen sieht er durchaus noch Verbesserungspotenzial.
Heimaufsichten und Seniorenbeiräte, Vertreter der Pflegekassen und der Sozialbehörde waren eingeladen, um sich Hintergrund, Auswertung und Konsequenzen der Heimkundenbefragung erläutern zu lassen. Rund 700 Bewohner sowie Angehörige und Mitarbeiter haben sich an der Umfrage beteiligt. Eine solide Datenbasis für Olav Sehlbach, der seine insgesamt 54 Fragen in den vergangenen zwei Jahren bereits ca. 5.000 Personen gestellt hat. Mit der Firma Hartmann zusammen hat er ein pragmatisches Hilfsmittel entwickelt, mit dem Pflegeeinrichtungen besser werden können. Für Geschäftsführerin Dr. Marion Goldschmidt war es wichtig, ein externes Instrument zu nutzen. In Ergänzung zu den eigenen internen Audits, die im Rahmen der Transparenz-Offensive ebenfalls vorgestellt wurden.
Allgemein gilt: Die kritische Sicht der Bewohner und Angehörigen trägt zur Qualitätsverbesserung bei. Und die Möglichkeit, dass Kunden offen ihre Meinung, Lob und Kritik äußern können, ist für sich genommen schon ein wichtiges Qualitätsmerkmal einer Einrichtung. Aus den Antworten auf die insgesamt mit 2,26 benoteten Pflege ging deutlich hervor, dass mehr Informationen über Pflegeabläufe gewünscht werden. Die Tatsache, dass Angehörige diesbezügliche Fragen deutlich schlechter bewerteten als die Bewohner selber ist für Olav Sehlbach eine eindeutige Aufforderung.
Die Gesamtzufriedenheit der Befragten ist mit einer Note von 2,18 überdurchschnittlich hoch. Dem widerspricht ein wenig die Antwort auf die Frage „Würden Sie das Haus weiterempfehlen?“. Der Schnitt von 2,46 liegt an der im Vergleich negativeren Bewertung der Mitarbeiter. Hierin sieht die Geschäftsführung einen für sich wichtigen Ansatz der Auswertung: Wo und warum bewerten Mitarbeiter die eigene Einrichtung schlechter als Bewohner und Angehörige? Die Gründe sind oft vielfältig, und liegen zum großen Teil auch im System der Altenpflege. Sicher spielt auch die bauliche Substanz eine Rolle bei der Beurteilung. Entscheidend für die Zufriedenheit jedoch, und dies war ein interessantes und überraschendes Ergebnis, ist das Gebäude einer Einrichtung nicht. Der interne Benchmark der zwölf Senioren Centren von PFLEGEN UND WOHNEN zeigt vielmehr, die menschliche Seite, also die Qualität der Mitarbeiter stärker zählt als bauliche Gegebenheiten.
Am Beispiel des Senioren Centrums Alsterberg erläuterte Centrumsleiterin Sandra Rachowitz einige Einzelergebnisse. Der Kasernenbau in Hamburg-Fuhlsbüttel stammt von 1938. Seit rund 50 Jahren wird er als Pflegeeinrichtung genutzt. Die Frage nach dem ersten Eindruck fiel erwartungsgemäß eher schlecht aus. Hingegen wurden die Kompetenz der Leitungskräfte, die Höflichkeit, der Umgang mit den Bewohnern und die Fachlichkeit sehr gut bewertet. Dies sei ein direktes Feedback für die Mitarbeiter gewesen, das es in dieser Form viel zu selten gäbe, sagte die Leiterin des Hauses, die sich auch über das allgemein positive Ergebnis der Mitarbeiterantworten freute. Offensichtlich spiegelt sich die hohe Identifikation mit dem Haus in ihrer Arbeitsweise wider. Weil jedoch der Bekanntheitsgrad im Stadtteil relativ schlecht bewertet wurde, hat man hier bereits die Initiative ergriffen, konnte die Zahl der Ehrenamtlichen verdreifachen und diverse neue Kontakte knüpfen, die das Haus enger mit seiner Umgebung vernetzen. 500 Gäste besuchten am vergangenen Wochenende das Sommerfest, das hat es lange nicht gegeben. Sandra Rachowitz ist sich sicher, dass sie ihr insgesamt sehr gutes Ergebnis bei der nächsten Heimkundenbefragung noch verbessern kann. Auch, aber nicht nur, weil dann die Kaserne Geschichte sein wird. Im Oktober ziehen die Bewohner in einen attraktiven Neubau um, der zurzeit auf dem Gelände entsteht.
Die Einzelergebnisse der Kundenbefragung hängen in allen Senioren Centren von PFLEGEN UND WOHNEN aus. Olav Sehlbach betonte, dass ein so offener Umgang damit keinesfalls selbstverständlich sei. Und das, obwohl mangelhafte Häuser eine solche Umfrage erst gar nicht in Auftrag gäben. Auf der Skala seiner Bewertung von 1 bis 6 läge PFLEGEN UND WOHNEN insgesamt im Durchschnitt des Benchmarks. Und dass die Abweichungen der einzelnen Häuser vom Gesamtwert relativ gering sind, sei auch im Sinne des zentralen Qualitätsmanagements sehr positiv.
Nicol Wittkamp, die das zentrale Qualitätsmanagement leitet, führt in allen Einrichtungen regelmäßig Qualitätsaudits durch. Im Frühjahr finden die Prüfungen mit einer externen Beraterin statt, eine zweite interne Überprüfung gibt es neuerdings in der zweiten Jahreshälfte – unangekündigt. „Qualität muss das ganze Jahr über stimmen, nicht nur wenn im Frühling unser Audit ansteht oder wenn der MDK kommt“, erklärt Dr. Marion Goldschmidt. Im Vergleich zum Vorjahr konnten sich 2009 alle Einrichtungen im Audit verbessern. Trotz eines neuen Qualitätshandbuchs und trotz Einführung neuer EDV. Eine gute Tendenz, freut sich die Geschäftsführung, auch wenn noch viel zu tun bleibe. In jedem Falle sind die Ergebnisse sowohl des Audits als auch der Kundenbefragung eine gute Vorübung auf das neue Schulnotensystem. Nicol Wittkamp weiß dass der MDK zu denselben Ergebnissen gekommen wäre. Das haben die ersten zwei bereits erfolgten MDK-Prüfungen im Übrigen bestätigt.
Die Gäste, darunter ehemalige MDK-Prüferin Dr. Elke Mohr, die mit ihren Anmerkungen und Fragen zu einigen Punkten Diskussionen einleiteten, waren sich am Ende einig, viel Neues gehört zu haben. Die langjährigen Centrumsleiter konnten bestätigen, dass bei PFLEGEN UND WOHNEN vieles verändert habe. In einem großen Unternehmen gibt es immer Baustellen. „Wir sehen Sie, wir arbeiten daran, und wir sind auf gutem Wege“, so Dr. Marion Goldschmidt.
Zum Unternehmen:
PFLEGEN UND WOHNEN ist Hamburgs größter Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen. In zwölf Einrichtungen mit über 2.800 Betten sind insgesamt rund 1.340 Mitarbeiter beschäftigt. An fünf Standorten wird neu gebaut. Die ersten zwei Neubauten werden im August und Oktober 2009 bezogen.
Seit 1. Juli 2009 verstärkt Johannes Kamm die Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH.
Johannes Kamm war neun Jahre als Unternehmer, Gesellschafter und Geschäftsführer der managementCare Unternehmensgruppe tätig und hat zuletzt im Interimsmanagement das kommunale Pflegeunternehmen Wohnen und Pflegen Magdeburg geleitet. Die Hamburger Pflegelandschaft kennt der gebürtige Bayer insbesondere durch seine Tätigkeit für die Augustinum-Gruppe, deren Geschäftsleitung er von 1997 bis 2000 angehörte.
PFLEGEN UND WOHNEN-Geschäftsführerin Dr. Marion Goldschmidt führt weiterhin das operative Pflegegeschäft des Unternehmens, das mit seinen zwölf Einrichtungen der größte Anbieter stationärer Pflege in Hamburg ist. Johannes Kamm wird künftig den kaufmännischen Bereich führen.
Wenn es ums Geld geht, sind bisher viele Versuche der Politiker, die Pflegeversicherung zu reformieren, versandet.
PFLEGEN UND WOHNEN befürwortet dennoch jede Initiative, - auch wenn sie nicht als Reform endet - die Bedingungen für die Pflegebedürftigen zu verbessern. Die Einführung der zusätzlichen Betreuungskräfte nach §87 b des Pflegeweiterentwicklungsgesetzes für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz war ein Schritt in die richtige Richtung. In den zwölf Einrichtungen von PFLEGEN UND WOHNEN konnten bereits 37 zusätzliche Kräfte eingestellt werden.
Ob fünf statt drei Stufen die Lösung für individuellere Einstufung und Hilfeplanung sind, wird sich zeigen. Möglich sind die individuelle Begutachtung und Berücksichtigung von Besonderheiten auch heute schon. Und das Minutenzählen kann genauso zu Gunsten wie zu Lasten der Pflegebedürftigen ausfallen.
Wenn es ums Geld geht, sind die Ideen nicht immer frei davon. Doch auch die lange Verweildauer zu Hause ist nicht für jeden die optimale Lösung – noch nicht einmal immer die kostengünstigste. PFLEGEN UND WOHNEN versteht sich als Partner der Angehörigen. Gemeinsam kann der richtige Zeitpunkt für den Einzug in die stationäre Pflege gefunden werden.
„Wir möchten, dass unsere Bewohner aktiv am Leben teilnehmen und soziale Kontakte pflegen“, betont Geschäftsführerin Dr. Marion Goldschmidt. „Lebensqualität und Pflegeheim schließen einander nicht aus. Im Gegenteil. Das wird gern übersehen, wenn es ums Geld geht.“
Der im Sommer 2008 zwischen der Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH und ver.di unterzeichnete Entgelttarifvertrag ist nach Abschluss der Redaktionsverhandlungen mit einem eigenständigen Tarifwerk abgerundet worden, das für Beschäftigte und Auszubildende des Unternehmens gilt. Der neue Tarifvertrag konnte gegenüber den bisher geltenden Regelungen deutlich gestrafft werden und bietet so Beschäftigten wie Anwendern eine nachvollziehbare, verlässliche Grundlage für bestehende wie künftige Arbeits-/ Ausbildungsverhältnisse. Besonders hervorzuheben sind:
- die vollständig neu entwickelte Entgeltordnung, die abstrakte und für Beschäftigte nur eingeschränkt transparente Entgeltmerkmale ablöst und durch eindeutige Funktionsbeschreibungen ersetzt
- eine stärkere Aufspreizung der Entgeltgruppen, die nunmehr eine leistungsgerechte Vergütung abbilden
- eine für Beschäftigte und Führungskräfte deutlich verbesserte Urlaubstransparenz
- die zeitnähere Abgeltung von Feiertags-, Wochenend- und Nachtarbeitszuschlägen
- eine erweiterte Anerkennung für Beschäftigte, die zusätzliche Aufgaben übernehmen.
Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Dieser Tarifvertrag bildet eine solide Basis für die weitere Entwicklung des Unternehmens, da er Verlässlichkeit und Kalkulierbarkeit auf Seiten der Beschäftigten wie des Trägers schafft. Unsere Aufgabe ist es nunmehr, den Tarifabschluss unter Berücksichtigung der jüngsten BSG-Rechtsprechung zu Berechnungsgrundlagen von Pflegesätzen in den aktuell anhängigen Pflegesatzverhandlungen geltend zu machen.“
Die formale Unterzeichnung des Tarifvertrages erfolgt im Rahmen einer Betriebsversammlung am 18.02.2009 um 11.30 Uhr im Festsaal des Senioren Centrums Finkenau, Finkenau 19, 22081 Hamburg.
Der Tariftext kann ab 18.02.2009 im Internet unter
www.pflegenundwohnen.de/unternehmen heruntergeladen werden.
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH begrüßt die klaren Äußerungen von Sozialsenator Dietrich Wersich, der die seit längerem erkennbare Nachwuchssituation in der Altenpflege als gravierende Zukunftsbelastung zutreffend beschreibt.
Als tarifgebundener Träger mit jahrzehntelanger Erfahrung in der dreijährigen Pflegeausbildung bietet PFLEGEN UND WOHNEN seit langem ein mit der Krankenpflegeausbildung vergleichbares Niveau, das seinen Ausdruck auch in einer adäquaten - der Krankenpflegeausbildung gleichgestellten - Ausbildungsvergütung findet. Trotzdem ist es in den vergangenen Jahren zunehmend weniger gelungen, die jährlich angebotenen 60 Ausbildungsplätze zu besetzen.
Grund für diese Entwicklung ist neben der angehobenen Zugangsvoraussetzung der Mittleren Reife der mit ihr verbundene Wettbewerb um gut qualifizierte Auszubildende, die den Anforderungen eines physisch, psychisch und intellektuell fordernden Berufes gerecht werden können und möchten. Die Ergebnisse der seit zehn Jahren bei PFLEGEN UND WOHNEN durchgeführten Assessment-Center unterstreichen unverändert erkennbare, teils gravierende Defizite der Bewerberinnen und Bewerber in den Bereichen Deutsch in Wort und Schrift sowie Mathematik, die einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung entgegen stehen.
Die ausgewählten Auszubildenden besitzen oft Angebote mehrerer Ausbildungsbetriebe und entscheiden sich häufig für Ausbildungsplätze in der Krankenpflege. Hier muss es Aufgabe aller Träger im Schulterschluss mit Verbänden und der Politik sein, die Bedeutung der Altenpflege zu unterstreichen und ihre Attraktivität öffentlich präsent zu machen.
Problem verschärfend tritt die mit dem Altenpflegegesetz 2006 entfallene Möglichkeit der Nachqualifizierung berufserfahrener Pflegehilfskräfte hinzu, die in der Vergangenheit eine Vielzahl gut qualifizierter examinierter Pflegekräfte hervorgebracht hat. Dazu Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Die demografische Entwicklung zwingt uns, alle Möglichkeiten der Nachwuchsgewinnung auszuschöpfen und aktuell geltende Entscheidungen stetig neu zu überprüfen. Ich appelliere an den Gesetzgeber, erfahrenen und motivierten Kräften eine Nachqualifikation zu ermöglichen und so einen aktiven Beitrag zur Überwindung der sich verschlechternden Rekrutierungslage zu leisten.“
Am Mittwoch, 28. Januar 2009 wird um 11 Uhr im Suhrenkamp Richtfest im Senioren Centrum Alsterberg gefeiert. Gemeinsam mit ihren Gästen werden die Bewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung auf den Neubau anstoßen, in den sie voraussichtlich schon im September dieses Jahres einziehen können.
Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Wo im Herbst 2008 der Grundstein gelegt wurde, ist man heute im 3. Obergeschoss angekommen, der Dachetage, die mit ihren großen Terrassen für die Betreuung von Wachkomapatienten vorgesehen ist. Im Erdgeschoss wird mit direktem Zugang zum beschützten Sinnesgarten der Wohnbereich für Menschen mit Demenz eingerichtet. Die große Feier findet im Foyer statt, dem Mittelpunkt des Hauses. Links und rechts davon befinden sich das künftige Café und das Restaurant des Hauses – nicht nur für die Bewohner sondern auch für Gäste ein neuer Treffpunkt für geselliges Beisammensein. Das Senioren Centrum Alsterberg verbindet im Neubau seine bewährte Pflegequalität mit dem Konzept eines sozialen Zentrums für die Nachbarschaft. Zum Richtfest werden neben Angehörigen, ehrenamtlichen Helfern und Freunden es Hauses auch die Kooperationspartner erwartet, wie die Inhaberin der Therapiepraxis Miegel und Mitarbeiter der Kindertagesstätten WABE, mit denen auf dem Gelände der Einrichtung künftig zusammen gearbeitet werden soll.
Alsterberg ist nach der Finkenau (Oberaltenallee) das zweite von insgesamt fünf Neubauprojekten der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH, Hamburgs größtem Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. „Wir kennen die Bedürfnisse unserer Bewohner und können die Angebote in unseren Neubauten direkt darauf abstimmen. Das ist unser Vorteil gegenüber neuen Anbietern in der Stadt. Die fünf neuen Einrichtungen sind Ersatzbauten, keine Erweiterung unserer bisherigen Bettenzahl“, erklärt Geschäftsführerin Dr. Marion Goldschmidt.
PFLEGEN UND WOHNEN gehört seit Januar 2007 zu je 50 Prozent der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Erste Holding GmbH, Hamburg und betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. 1.380 Mitarbeiter sind in dem Unternehmen beschäftigt, rund 100 Neueinstellungen für 2009 geplant.
Seltene Einigkeit herrschte in den politischen Gremien im Frühjahr 2008, ging es doch darum, die zu hohem Niveau entwickelte pflegerische Versorgung stationärer Pflegeeinrichtungen auf dem Feld psychosozialer Betreuung auszubauen. Im Fokus standen aus Sicht nahezu aller Diskussionsteilnehmer insbesondere dementiell erkrankte Menschen, um deren zusätzliche Betreuung in den Bereichen Kommunikation, Ansprache, Anleitung zu alltäglichen Verrichtungen, Begleitung und Unterstützung es gehen sollte, um ihnen auf diesem Weg eine höhere Wertschätzung entgegen zu bringen.
Trotz aller Bestrebungen, die Kostendämpfung im Pflegebereich weiterhin stringent zu verfolgen, herrschte zwischen allen Beteiligten Einigkeit, dass die erweiterte Betreuung unvermeidliche Mehrkosten auslösen werde, deren Refinanzierung unweigerlich dem Beitragszahler zufallen müsse. Und so entstand es dann, das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, und mit ihm der § 87b des SGB XI, der seit 01.07.2008 vollstationären Pflegeeinrichtungen einen Anspruch auf die Vereinbarung leistungsgerechter Zuschläge zur Pflegevergütung für die verbesserte Betreuung der Gruppe der Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz verschafft.
Der im Vorhinein erklärte politische Wille wurde mit Verkündung des Gesetzes am 30.05.2008 umgesetzt, woraufhin Politik und Öffentlichkeit nahezu schlagartig das Interesse an diesem Thema verloren. Selbst die zum 01.07.2008 erfolgende Finanzierungsregelung, nämlich die Erhöhung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung um 0,25 %, führte kaum mehr zu einer stärkeren Beachtung, so dass wir heute ein gelungenes Reformvorhaben betrachten. Regt sich da etwa Widerspruch? Konnte die Umsetzung der Neuregelung mit dem Tempo der Gesetzgebung nicht Schritt halten?
Betroffene wie Handelnde lobten und priesen den Zugewinn an Betreuung, die endlich dem Krankheitsbild gerecht werde. Die Kostenträger gelobten eine unbürokratische Lösung, damit die Gruppe der Betreuten schnell das zusätzliche Angebot erhalten möge. Die Agentur für Arbeit versprach schnelle Unterstützung bei der Gewinnung geeigneter Kräfte und tatkräftige Unterstützung bei ihrer Qualifikation. Die Träger wollten umgehend mit der Umsetzung beginnen, damit die dringend eingeforderte Betreuungsergänzung Platz greife. Beste Voraussetzungen also, in trauter Einigkeit eine schnelle Lösung zu erzielen.
Was jedoch kam, war die Ernüchterung. Im keinesfalls das Schlusslicht bildenden Hamburg dauerte es fast sechs Monate, bis sich Kostenträger und Verbände über die angemessene Höhe des leistungsgerechten Zuschlages zur Pflegevergütung und das Verfahren zur Feststellung des erhöhten Betreuungsbedarfes verständigen konnten. Als daraufhin die Träger, die sehnsüchtig abgewartet hatten, dicke Briefumschläge packten, um den Pflegekassen mit ihrer an dreizehn Items orientierten Bewertung des erhöhten Betreuungsbedarfes ein unbürokratisches Vorgehen zu ermöglichen, kamen Advent, Winter, Weihnachten, Silvester, Neujahr. Alles wurde ruhig, besinnlich und eben ein klein wenig langsamer. Nein, nicht überall, denn einige Pflegekassen blieben bei ihrer Zusage, unbürokratisch zu agieren, sprich nachvollziehbare Unterlagen der Träger wurden schnell und adäquat bearbeitet. Andere aber vergaßen plötzlich, ihre Beschäftigten über den erreichten Verhandlungsstand zu unterrichten, so dass Anträge über Monate in der Wiedervorlage verstaubten. Noch andere waren ob der Vielzahl der Anträge so erschreckt, dass sie lediglich eine Teilzeitkraft mit der Antragsbearbeitung betrauen konnten. Der Beispiele gäbe es viele mehr.
Im Ergebnis liegt heute für ca. ein Drittel der Anträge eine abschließende Entscheidung der Kostenträger vor. Reale Zahlungen des Zuschlages kann kaum ein Träger verzeichnen, da im besten Sinne des Konflikts von Henne und Ei erst die nachgewiesene Beschäftigung einer zusätzlichen Betreuungskraft eine Vergütungsvereinbarung und somit die Abrechnung ermöglicht.
Acht Monate nach Veröffentlichung und immerhin sieben Monate seit Inkrafttreten des § 87b SGB XI ist der Wille, die zusätzliche Betreuung für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz umzusetzen, ungebrochen. Die Kostenträger sind unbestritten verpflichtet, sorgsam mit den Beiträgen ihrer Mitglieder umzugehen und nicht leichtfertig Schnelligkeit vor Anspruch zu stellen. Es ist jedoch ebenso unzweifelhaft ihre Aufgabe, Leistungen, die die Solidargemeinschaft der Beitragszahler nunmehr seit sieben Monaten refinanziert – wir konstatieren eine Erhöhung der Beiträge um immerhin rd. 15 % - endlich mit Leben zu erfüllen und nicht bürokratische Hürden aufzutürmen, deren Überquerung Monat um Monat dauert. Der zurückgelegte und immer noch vor uns liegende Weg ist steinig und steil. Er wird für Folgegenerationen Anspruchsberechtigter gebahnt und sollte daher solide sein. Vergessen wir aber nicht das Heute und Jetzt, das für die weitaus überwiegende Zahl unserer Bewohnerinnen und Bewohner entscheidend ist. Ihre zusätzliche Betreuung sollte allen Beteiligten Ansporn genug sein, um die noch offenen Anträge umgehend zu bearbeiten.
Rund 100 Gäste aus Pflege und Medizin erwartet die Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN zum Neujahrsempfang am 22. Januar 2009. Veranstaltungsort ist das Auswanderermuseum Ballinstadt.
Unter dem Motto „Wohin soll die Reise gehen“ stehen Pläne und Perspektiven im Mittelpunkt des Programms. Hamburgs größter Betreiber stationärerer Pflegeeinrichtungen hat sich für 2009 viel vorgenommen: Die Eröffnung zwei neuer Häuser im Sommer und der Baubeginn an drei weiteren Standorten sowie die Erweiterung, Spezialisierung und Vernetzung pflegerischer Angebote an den zwölf Standorten der Senioren Centren.
Innovative Konzepte, Trends und Ideen anderer Länder in die deutsche Praxis zu übertragen und fortschrittliche internationale Erkenntnisse in die Entwicklung von Pflegekonzepten einfließen zu lassen ist der Ansatz von Alfred T. Hoffmann, Begründer des Unternehmens IQ - Innovative Qualifikation in der Altenpflege. Er wird den Gästen einen Blick über den Atlantik ermöglichen. „Altenpflege in den USA im Spannungsfeld vom Kommerz, Qualität und Transparenz“ lautet der Titel seines Vortrags in der Ballinstadt, wo für viele Menschen der Traum von Amerika begann.
Träumt auch die Pflege auch von amerikanischen Verhältnissen? Zeit für Austausch und Diskussion haben die Gäste des Neujahrsempfangs beim gemeinsamen Museumsrundgang und anschließenden Essen mit den Führungskräften von PFLEGEN UND WOHNEN.
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH gehört seit Januar 2007 zu je 50 Prozent der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Erste Holding GmbH, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Längst über das Bauschild erhaben: Das Senioren Centrum Finkenau feiert Richtfest, PFLEGEN UND WOHNEN freut sich über die erste von fünf neuen Einrichtungen! Keine zehn Monate nach dem 1. Spatenstich wird am 10. Dezember 2008 in der Finkenau der Richtkranz in die Höhe gezogen. Erwartet werden viele Gäste, unter anderem Sozialsenator Dietrich Wersich mit einem Grußwort der Hansestadt Hamburg.
Die neue Pflegeeinrichtung an dem Pflegetraditionsstandort Hamburgs (Oberaltenallee) hat viele Highlights zu bieten, für den Stadtteil und für das Unternehmen. Das Haus - mit schöner Fassade mit Anleihen an die Gründerzeit - wird künftig vorn an der Straße liegen, nicht wie alte Pläne besagten abseits im „Hinterland“. Die Bewohner leben also mittendrin. Dazu passt das Konzept eines Sozial Centrums, das auch der Nachbarschaft offen steht. Auch das Familienquartier auf demselben Gelände wird in Kürze realisiert. Die Tradition und Bedeutung des Standortes, der als Ursprung für Hamburgs Altenpflege gilt, bleibt erhalten und wird um viele Facetten bereichert.
Gemäß Privatisierungsvertrag muss der Neubau in fünf Jahren fertig sein, er wird es jedoch bereits in sechs Monaten. Damit geht PFLEGEN UND WOHNEN zielstrebig gegen den häufig beklagten Trend der Verzögerungen im Bau. „…nach dem ersten Spatenstich geschah dann das, was bei Bauprojekten in Hamburg häufiger geschieht: nämlich nichts…“, war kürzlich in der Presse zu lesen. Davon kann beim Senioren Centrum Finkenau nicht die Rede sein. PFLEGEN UND WOHNEN plant die Eröffnung der Einrichtung mit 250 Pflegeplätzen im Sommer 2009.
Zum Unternehmen
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 Prozent der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Erste Holding GmbH, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen: 10.12.2008, 11.00 Uhr auf der Baustelle Finkenau 19, 22081 Hamburg
PFLEGEN UND WOHNEN präsentiert sich vom 29. November bis 7. Dezember 2008 auf der Messe DU UND DEINE WELT. "Leben, wohnen, entdecken" lauten die Themen der großen Verbraucherausstellung in Hamburg. Genau das richtige Umfeld, um über das Leben im Alter zu informieren.
In Halle B5 im Erdgeschoss finden Besucher PFLEGEN UND WOHNEN auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (Stand 616). Hier informieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens täglich von 10 bis 18 Uhr (Donnerstag bis 20 Uhr) über die zwölf Senioren Centren und ihre Angebote.
Eine Sitzecke bietet Ruhe für persönliche Beratungsgespräche. Außerdem lockt ein Gewinnspiel Pflegeinteressierte mit attraktiven Preisen. Die Preisträger dürfen sich auf ein kostenloses Kennenlernen der Einrichtungen von PFLEGEN UND WOHNEN freuen! Und wer im Trubel der Messe nach etwas Entspannung sucht, kann im Snoezelenraum am eigenen Leibe erfahren, welche Methoden heute in der Seniorenpflege angewendet werden, um die Sinne anzuregen und Anspannungen abzubauen.
(Foto: HMC/ Stephan Wallocha)
Angela Merkel wünscht der Charta der Vielfalt viele Unterzeichner. In ihrem Grußwort schreibt die Bundeskanzlerin und Schirmherrin der Initiative „Es kommt darauf an, die Vielfalt der Erfahrungen, Begabungen und Bedürfnisse auf der Grundlage gemeinsamer Werte zu erkennen und anzuerkennen, zu fördern und zu nutzen“. PFLEGEN UND WOHNEN unterzeichnete die Charta am 10. November 2008.
Damit bekennt sich die Geschäftsführung zu einer Unternehmenskultur, die von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung jedes Einzelnen geprägt und frei von Vorurteilen ist. Es geht darum, die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb des Unternehmens anzuerkennen und die darin liegenden Potenziale gewinnbringend einzusetzen. Die unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden als Chance gesehen für innovative und kreative Lösungen in der durch Globalisierung und den demografischen Wandel geprägten Gesellschaft.
Die Geschäftsführung von PFLEGEN UND WOHNEN wurde am 10.11.2008 vom Hamburger Sozialsenator Dietrich Wersich im Rathaus empfangen. Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer überreichte die Urkunde. Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin von PFLEGEN UND WOHNEN sieht in der Charta eine Stärkung und Bestätigung bereits gelebter Prozesse. Das Unternehmen beschäftigt einen hohen Anteil ausländischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als erste Initiative im Rahmen der Verpflichtungen im Sinne der Charta soll ein speziell auf pflegefachliche Begriffe abgestimmter Sprachkurs für Pflegerinnen und Pfleger angeboten werden. „Für uns sind zwei- und mehrsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr wertvoll, da auch der Kreis unserer Bewohner multinational ist“, sagt Dr. Marion Goldschmidt. „Die Vielfalt der Beschäftigten spiegelt die sich in der Vielfalt unserer Angebote wider.“
Die Charta zum Herunterladen
Bei PFLEGEN UND WOHNEN arbeiten Menschen unterschiedlicher Nationalitäten. Vielfalt ist gefragt, zumal auch die Zahl ausländischer Pflegebedürftiger steigt. Am 27. und 28. Oktober 2008 findet in der Handelskammer Hamburg die Job-Kontakt-Messe statt, die sich in erster Linie an Arbeitssuchende mit Migrationshintergund richtet. PFLEGEN UND WOHNEN ist mit einem Stand dabei.
Beste Chancen, sich umfassend über die Arbeitsmöglichkeiten und Jobangebote bei Hamburgs größtem privatemn Betreiber stationärer Pflegeeinrichtungen zu informieren. An Stand 47 im Börsensaal II stehen kompetente Ansprechpartner des Unternehmens bereit, um Interessenten Frage und Antwort zu stehen. Auch in den Bereichen Küche und Verwaltung bietet das Unternehmen Arbeitsplätze mit Zukunft. Und wenn es um einen Ausbildungsplatz geht, sind Bewerber bei PFLEGEN UND WOHNEN ebenfalls an der richtigen Adresse. An zwölf Standorten in ganz Hamburg wird ausgebildet.
Auf der Messe werden knapp 50 weitere Betriebe vertreten sein. Es gibt Workshops und Vorträge. Die Job-Kontakt-Börse findet zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr kamen rund 150 Ausbildungs-und Arbeitsverträge zustande. Interessenten können ihren Lebenslauf oder eine komplette Bewerbungsmappe am besten gleich mitbringen.
Weitere Informationen bei den Veranstalter
Weiterbildung Hamburg e.V. und
Job-Kontakt.
Am Freitag, 5. September 2008 wird im Senioren Centrum Alsterberg der Grundstein für den Neubau der Pflegeeinrichtung gelegt. Zu dem feierlichen Akt werden im Suhrenkamp 40 viele Gäste erwartet. Staatsrat Dr. Michael Voges von der Behörde für Soziales, Gesundheit, Familie und Verbraucherschutz wird im Namen der Stadt ein Grußwort sprechen.
Die mit der Privatisierung von PFLEGEN UND WOHNEN gestarteten Neubauprojekte sind auf gutem Wege. Derzeit wird das Senioren Centrum Marienthal von Grund auf saniert. Am Traditionsstandort Oberaltenallee entsteht das moderne Senioren Centrum Finkenau, das bereits in der ersten Jahreshälfte 2009 eröffnet. In Alsterberg soll ebenfalls im Sommer 2009 Eröffnung gefeiert werden. Zu drei weiteren Neubauten in Heimfeld, Farmsen und Jenfeld (Holstenhof) kommen umfangreiche Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen an den Bestandsbauten.
Das Senioren Centrum Alsterberg wird im Neubau über 233 Pflegeplätze verfügen, die sich auf 145 Einzel- und 44 Doppelzimmer verteilen. Neben der normalstationären Pflege und der Kurzzeitpflege umfasst das Angebot die Spezialpflege für Menschen mit Demenz, sowohl in offenen als auch in beschützenden Wohnbereichen. Ein weiterer Wohnbereich wird für 55 Menschen im Wachkoma eingerichtet. Alsterberg war in Hamburg stets Vorreiter in der Wachkoma-Betreuung. Neueste Erkenntnisse und jahrelange Erfahrung fließen in die Gestaltung und Ausstattung der neuen Räumlichkeiten ein. Dazu Geschäftsführerin Dr. Marion Goldschmidt: „In Alsterberg werden wir bewährte Qualität in neuem Gewand bieten. Das unterscheidet den Neubau von anderen Neueröffnungen. Wir schreiben die lange Tradition von PFLEGEN UND WOHNEN fort und verbessern gleichzeitig entschieden die Lebens- und Arbeitsbedingungen unserer Bewohner und Mitarbeiter. Darauf freuen sich alle.“
Ein großes Restaurant mit Terrasse, das auch den Anwohnern offen steht, ein gemütliches Café, Friseursalon im Haus und eine Therapiepraxis gleich nebenan sind Angebote, die für Lebensqualität im neuen Senioren Centrum Alsterberg stehen. Auf demselben Gelände eröffnet ein Kindergarten. Denn zum Konzept von PFLEGEN UND WOHNEN gehört es, Isolation im Alter zu vermeiden. Ein Zusammenspiel der Generationen ist ebenso wichtig wie die feste Integration der Senioren Centren in ihren Stadtteilen.
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Erste Holding GmbH, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Am 10. Juli 2008 haben sich die Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH und ver.di nach harten aber fairen Verhandlungen auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt. Dieser löst den bisher geltenden Tarifvertrag der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V. – vergleichbar mit dem TVÖD – ab.
Der unbefristete Tarifmantel wird durch einen Entgeltabschluss ergänzt, der eine Laufzeit von 21 Monaten aufweist und folgende Leistungen umfasst:
- Einmalzahlung für die Monate Januar bis Juni 2008 in Höhe von 360,- Euro pro Vollbeschäftigtem;
- Einmalzahlung im Februar 2009 in Höhe von 225,- Euro pro Vollbeschäftigtem;
- lineare Entgelterhöhung ab 01. Juli 2008 in Höhe von 3,4 %;
- Erhöhung der monatlichen Tabellenentgelte um 50,- Euro ab 01. Januar 2009;
- Erhöhung der Ausbildungsvergütung um monatlich 75,- Euro ab 01.01.2008;
- Wegfall des bisher tariflich zugesicherten, jedoch inhaltlich nur gering ausgeprägten Leistungsentgelts;
- Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31.12.2012.
Mit diesem Abschluss bekennt sich PFLEGEN UND WOHNEN zu einer Tarifbindung und unterstreicht sein Ziel, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter adäquat zu vergüten.Der erreichte Abschluss fügt der erfolgreichen Privatisierung des einst kommunalen Unternehmens einen weiteren wichtigen Baustein hinzu. Als größter Anbieter am Hamburger Pflegemarkt setzt PFLEGEN UND WOHNEN Maßstäbe in der ortsüblichen Vergütung, die laut Pflege-Weiterentwicklungsgesetz zunehmende Bedeutung für Versorgungsverträge erhält.
Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Ich bin zufrieden und erleichtert, mit dem nunmehr gefundenen Kompromiss eine gesicherte Basis für unsere Beschäftigten und Kunden, genauso aber auch für unsere wirtschaftliche Entwicklung erreicht zu haben. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unser Kapital, das unser Leistungspotenzial ausmacht. Wir sind und bleiben der führende Anbieter pflegerischer Leistungen in Hamburg, der in den fünf Neubauten (Finkenau, Alsterberg, Heimfeld, Farmsen und Holstenhof) sowie in allen übrigen, aktuell modernisierten Häusern mit einer leistungsfähigen und leistungsbereiten Mitarbeiterschaft für die Menschen unserer Stadt und der ganzen Region arbeitet. Wir werden die Kostenträger zu überzeugen haben, qualitativ gute Pflege angemessen zu entlohnen. Die hierfür erforderliche Berücksichtigung des Tarifabschlusses in den bevorstehenden Pflegesatzverhandlungen ist daher unerlässlich.“
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Erste Andreas Franke Holding GmbH, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
PFLEGEN UND WOHNEN, Hamburgs größter privater Anbieter stationärer Altenpflege, hat Dr. Roger Kusch am Sonntag zum Sommerfest ins Senioren Centrum Auf der Uhlenhorst in der Heinrich-Hertz-Straße 90 eingeladen. Der ehemalige Justizsenator hat sein Kommen zugesagt und möchte sich die Pflegeeinrichtung zeigen lassen sowie mit Geschäftsführung, Centrumsleitung, Mitarbeitern und Bewohnern ins Gespräch kommen.
PFLEGEN UND WOHNEN geht es darum, das in der Öffentlichkeit mit vielen Vorurteilen belastete Bild der Altenpflege realistisch und in allen seinen Facetten zu präsentieren. Nur mit Transparenz und ausreichend Informationen können Ängste und falsche Vorstellungen genommen werden. Deshalb hat die Geschäftsführung des Unternehmens umgehend auf die Medienberichterstattung reagiert, in der es hieß, der von Kusch dokumentierte Selbstmord einer alten Dame sei aus Angst vor dem Pflegeheim geschehen. Auch Medienvertreter sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussionsrunde zu beteiligen. Treffpunkt ist das Infozelt am 6. Juli 2008 um 14.30 Uhr auf dem Gelände des Senioren Centrums Auf der Uhlenhorst, Heinrich-Hertz-Straße 90, 22085 Hamburg.
Den Medienberichten zufolge hat der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch den Suizid einer Frau dokumentiert, die sich aus Angst vor einem Leben im Pflegeheim zu diesem Schritt entschlossen hatte. Ihre sehr persönliche Entscheidung erfordert Respekt, erschreckt jedoch, denn stationäre Pflege heute ist weit mehr als ein Warten auf den Tod.
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH hat wie kaum ein anderes Unternehmen in ihrer 380-jährigen Geschichte die Entwicklung der Pflege in Deutschland erlebt und mit gestaltet. Den ersten Ansätzen der Daseinsvorsorge folgten Schlafsäle und Achtbettzimmer. Heute hingegen sind Einzel- und Doppelzimmer Standard, zu großen Teilen mit eigenen Bädern. Parallel zur Modernisierung in der Ausstattung hat die Professionalisierung der Pflege in den zwölf Senioren Centren eine immer größere Bedeutung gewonnen. Weit mehr als 50 Prozent des von PFLEGEN UND WOHNEN eingesetzten Personals verfügt über eine hoch spezialisierte Ausbildung, die durch ständige Fortbildungen aktuell gehalten wird. Die Spezialpflegebereiche für Dementen- und Wachkomabetreuung bieten wie die stationären Wohnbereiche eine fachlich an modernsten Standards orientierte Versorgung, die den Bewohnerinnen und Bewohnern ein sorgloseres Leben ermöglicht. Die stetig ausgebaute soziale Betreuung fördert das Miteinander bei Lesungen, Musik, Tanz, Spielen und Ausflügen.
Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Stationäre Pflege ist heute eine fachgerechte Unterstützung im Alltag. Sie fördert die Ressourcen unserer Bewohnerinnen und Bewohner und damit auch ein selbstbestimmtes Leben. Eine älter werdende Gesellschaft braucht die Hilfen, die im stationären Pflegesegment individuell bereitgestellt werden. Sie tragen dazu bei, dass das Leben lebenswert bleibt. Unsere Senioren Centren sind Orte des Lebens und als solche fester Bestandteil ihres Stadtteils.“
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH möchte helfen, Ängste gegenüber Pflegeeinrichtungen abzubauen. Alle Interessierten sind eingeladen, sich am Sonntag, dem 6. Juli ab 13 Uhr im Rahmen des Sommerfestes in unserem Senioren Centrum Auf der Uhlenhorst von Angeboten moderner stationärer Pflege zu überzeugen. Für Gespräche stehen Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH, Frank Haesloop, Centrumsleiter des Senioren Centrums Auf der Uhlenhorst, Andrea Knoch, Pflegedienstleiterin des Senioren Centrums Auf der Uhlenhorst und Thomas Flotow, Personalleiter der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH zur Verfügung. Die Küchenbesatzung freut sich, den Gästen die kulinarischen Angebote zu präsentieren.
Selbstverständlich ist auch Herr Kusch herzlich eingeladen, sich von den Angeboten der Pflegeeinrichtung zu überzeugen.
Die Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH hat Ver.di nach mehreren Verhandlungsrunden und einem zuletzt arbeitnehmerseitig abgelehnten Angebot einer linearen Steigerung der Gehälter um 2,2 % per 01.01.2008 sowie Einmalzahlungen in Höhe von 275 Euro ein erneutes Angebot unterbreitet, das die bisherigen Forderungen von Ver.di aufgreift und sich am Volumen des Abschlusses TVÖD 2008 orientiert.
Im Ergebnis würde eine Umsetzung für jede(n) Beschäftigte(n) eine Einmalzahlung in Höhe von 3,1% seines Bruttogehalts zzgl. 600 Euro bedeuten. Hiermit verbunden wäre der Abschluss eines Haustarifvertrages, der sich weitgehend am bisher angewendeten Tarifvertrag der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V. orientieren würde. Die Laufzeit des abzuschließenden Entgelttarifvertrages soll 24 Monate betragen.
Hierzu Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Dieses Angebot geht über unsere Schmerzgrenze hinaus, spiegelt jedoch den Wettbewerb um qualifiziertes Personal wider. Wir streben an, das von uns gezahlte und in Branche unübliche Tarifentgelt zu einem Faktor in den kommenden Pflegesatzverhandlungen zu machen. Im Sinne einer ortsüblichen Vergütung als Folge des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes, das am 01.07.2008 in Kraft tritt, setzen wir hiermit Maßstäbe für Hamburg!“
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Unternehmensgruppe, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Belastet Ver.di-Kritik an der Pflegeversicherung die Tarifgespräche?
Überraschend hat Ver.di trotz seitens der Geschäftsführung am 19.06.2008 signalisierter deutlicher Nachbesserungen des vorliegenden Angebotes für den heute zu Warnstreiks in 8 Senioren Centren sowie der Hauptverwaltung des Unternehmens aufgerufen.
Hierzu Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Wir haben gestern mehrere Optionen skizziert, das vorliegende Angebot deutlich zu verbessern. Dieser Umstand wurde seitens der Gesprächspartner lediglich zur Kenntnis genommen. Am Ende des Gesprächs übergab uns Ver.di den nahezu flächendeckenden Streikaufruf. Ich halte es für sehr bedenklich, wenn die hier von Ver.di bundesweit verfolgte Politik Eingang in Tarifverhandlungen findet. Ich fordere Ver.di auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und politische Auseinandersetzungen nicht in unser Unternehmen zu tragen. PFLEGEN UND WOHNEN hat in der Branche ein sehr gutes Gehaltsniveau und tariflich gesicherte Besitzstände.“
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Unternehmensgruppe, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH hat ein wirtschaftlich vertretbares Angebot vorgelegt, das Zuwächse der durchweg tariflichen Gehälter aller Beschäftigten des Unternehmens beinhaltet und Besitzstände sichert.
Im Pflegebereich ist eine Refinanzierung der Gehaltssteigerung nicht über höhere Beiträge der Pflegedürftigen möglich. Es liegt auch im Interesse des Unternehmens, die Belastung der Bewohner in einem zumutbaren Maß zu halten.
Anders als in den Medien dargstellt lag über den geplanten Haustarif bislang keine Einigung mit ver.di vor, lediglich ein Verhandlungsstand, der durch ver.di und die Gesellschafter von PFLEGEN UND WOHNEN zu legitimieren war.
Die Versorgung der Bewohner ist trotz des Streiks zu dem ver.di die Beschäftigten von PFLEGEN UND WOHNEN aufgerufen hat, durch das Unternehmen sichergestellt.
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Unternehmensgruppe, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
18 Monate nach erfolgreich vollzogener Privatisierung setzt die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH den eingeschlagenen Erneuerungskurs konsequent fort. Nach dem Start des deutschlandweit größten Neubauprogramms für rd. 1.000 Pflegeplätze am Standort Hamburg möchte die Geschäftsführung jetzt die derzeit bestehende Tariflosigkeit beenden und einen Haustarifvertrag verhandeln. PFLEGEN UND WOHNEN stellt sich damit gegen den Trend der Pflegebranche und bekennt sich zu einem modernen, transparenten Tarifwerk, das allen Beschäftigten attraktive Gehälter sichert.
Grundlage der Gespräche mit Ver.di und dem Betriebsrat ist der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVÖD), der auf die Bedürfnisse eines leistungsfähigen Pflegebetriebes anzupassen ist.
Das Ver.di vorliegende Angebot sieht vor:
- Vollständige Sicherung der Rechte der ehemals in einem Arbeitsverhältnis zur Freien und Hansestadt Hamburg stehenden Beschäftigten.
- Lineare Entgeltsteigerung rückwirkend ab 01.01.2008 um 2,2 %.
- Einmalzahlungen 2008 50,- Euro und 2009 225,- Euro pro Vollkraft.
- Zweijährige Laufzeit des Entgelttarifvertrages.
- Abschluss eines Beschäftigungspaktes mit dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis zum 31.12.2012.
- Fortsetzung des beispielgebenden Aus- und Fortbildungsprogramms für alle Beschäftigten.
- Konsequente Nachwuchsförderung mit dem Ziel, Potentialträgern / -innen eine verlässliche Perspektive anbieten zu können.
PFLEGEN UND WOHNEN geht mit diesem Angebot bis an die wirtschaftlich maximal vertretbare Grenze, um den am Unternehmenserfolg maßgeblich beteiligten Beschäftigten attraktive Arbeitsplätze bieten zu können.
Bisher mit Ver.di und dem Betriebsrat geführte Gespräche haben gemeinsame Ziele deutlich gemacht. Noch bestehende unterschiedliche Verhandlungspositionen sind u.a. die Folge des überproportionalen Tarifabschlusses des öffentlichen Dienstes. Dieser ist für einen im Markt tätigen Pflegeanbieter nicht refinanzierbar. Die Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist überzeugt, unter Betonung der erreichten Übereinstimmungen einen Kompromiss mit den Arbeitnehmervertretern erreichen zu können.
Hierzu Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Das Angebot eine Haustarifvertrages stellt für einen Träger unserer Größenordnung ein Novum dar. Wir bekennen uns zu unseren Beschäftigten, die unser Kapital und Garanten für eine hochwertige, kompetente Pflege sind. Der Haustarifvertrag wird unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristig Sicherheit geben und damit für unsere Bewohnerinnen und Bewohner eine kontinuierliche, wegweisende Betreuung garantieren. Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, um mit unseren Verhandlungspartnern zu einem tragfähigen Abschluss zu gelangen.“
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Andreas Franke Unternehmensgruppe, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst auf Bundesebene sind ins Stocken geraten. Die bisherigen Verhandlungspositionen der Tarifvertragsparteien lassen einen Abschluss realistisch erscheinen, der die Möglichkeiten der Anbieter stationärer Pflegeleistungen übersteigt. Daher hat sich die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH entschlossen, Verhandlungen mit ver.di und dem Betriebsrat aufzunehmen, um zeitnah einen Haustarifvertrag abzuschließen. Dieser wird die Einkommen der Beschäftigten sichern und marktkonform weiterentwickeln. Darüber hinaus sind ein straffes, aussagekräftiges Tarifwerk, attraktive Einstiegsgehälter sowie verantwortungsgerechte Entgelte Ziel der Verhandlungen.
Die Arbeitnehmervertreter konnten sich trotz des vorliegenden Angebotes bisher nicht zu einer Aufnahme der Verhandlungen entschließen. Die Geschäftsführung der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH hatte daher die Mitgliedschaft in der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg e.V. (bisher zuständiger Arbeitgeberverband) gekündigt. Zudem ist beabsichtigt, die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH auf eine Tochtergesellschaft zu verschmelzen, um zielgerichtet neue Strukturen etablieren zu können. PFLEGEN UND WOHNEN steht zu Tarifverträgen und strebt keinesfalls eine Tarifflucht an! Das ver.di und dem Betriebsrat vorliegende Verhandlungsangebot ist trag- und entwicklungsfähig. Die Geschäftsführung appelliert an die Verhandlungspartner, baldmöglichst in Gespräche einzutreten und so verlässliche Vereinbarungen zu erzielen, die den Beschäftigten Sicherheit bieten. Sichere Einkommen und sichere Arbeitsplätze unterstreichen die Zukunftsfähigkeit der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH.
Dr. Marion Goldschmidt, Geschäftsführerin der PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH: „Die Belegschaft eines Anbieters sozialer Dienstleistungen ist sein Kapital. Es bedarf daher geeigneter Rahmenbedingungen, die den Beschäftigten eine belastungsgerechte Arbeitsumgebung und attraktive Gehälter sichern. Gleichzeitig muss Pflege bezahlbar bleiben. Preiserhöhungen sind nur in engen Grenzen darstellbar und bilden so den Rahmen möglicher Gehaltssteigerungen. Wir werden die Einkommen der Beschäftigten nicht antasten und sie im Einklang mit den Kostenträgern weiterentwickeln.“
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 % der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Erste Andreas Franke Holding GmbH, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.340 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.
Am 18. Februar 2008 findet in der Finkenau der 1. Spatenstich für das neue Senioren Centrum von PFLEGEN UND WOHNEN statt. Auf dem Gelände des ehemaligen Pflegezentrums Oberaltenallee, dem Ursprung der Hamburger Altenpflege, entsteht ein moderner Neubau. Es ist das erste von insgesamt fünf Neubauprojekten, die PFLEGEN UND WOHNEN neben umfangreicher Modernisierung der Bestandsbauten nach der Privatisierung des Unternehmens realisiert. PFLEGEN UND WOHNEN startet damit das bundesweit größte Bauvorhaben, das es je am Pflegemarkt von einem einzelnen Betreiber in einer Stadt gegeben hat. Die Neubauten mit über 1.100 Plätzen werden die alten Gebäude an den Standorten Finkenau, Holstenhof, Farmsen, Heimfeld und Alsterberg ersetzen.
Die neue Pflegeeinrichtung in der Finkenau soll im Mai 2009 eröffnet werden. 181 Einzel- und 37 Doppelzimmer auf vier Etagen, 40 Plätze für die spezielle Pflege von Menschen mit Demenz, eine eigene Küche und viel Raum für Gemeinschaftsaktivitäten werden zur Verfügung stehen. Eine gemütliche Cafeteria ist ebenso vorgesehen wie ein großer Speise- und Veranstaltungssaal mit zwei Terrassen. In die vierte Etage wird die Hauptverwaltung von PFLEGEN UND WOHNEN einziehen.
Die Architektur der neuen Senioren Centren von PFLEGEN UND WOHNEN richtet sich nach modernsten Erkenntnissen der Pflegewissenschaft und orientiert sich an den hohen Ansprüchen und Erfahrungen aus dem gehobenen Wohnungsbau. Jedes der Häuser ist darauf ausgerichtet, die Senioren unmittelbar ins Stadtleben einzubinden. Der Neubau in der Finkenau wurde von den Architekten Burmester und Peters so entworfen, dass er sich harmonisch ins Straßenbild einfügt.
Repräsentative Empfangshallen sind Mittel- und Treffpunkt häuslichen Beisammenseins für Bewohner und Besucher. Die Bauweise zeigt: Hier ist jeder willkommen, hier wird gelebt und gewohnt. Spezialisierte Innenarchitekten erschaffen eine besondere Atmosphäre der Wärme und Geborgenheit. In kleinen, überschaubaren Einheiten können die Senioren in familienähnlichen Strukturen betreut werden, in einem Umfeld, das Behaglichkeit ausstrahlt und zur Aktivität motiviert. Das Wohngruppenprinzip ist für stationäre Pflegeeinrichtungen richtungweisend. PFLEGEN UND WOHNEN wird für Hamburgs Seniorenpflege neue Maßstäbe setzen.
Zum Unternehmen:
Die PFLEGEN UND WOHNEN Betriebs GmbH ist Hamburgs größter privater Betreiber von Seniorenpflegeeinrichtungen. Das ehemals städtische Unternehmen gehört seit Januar 2007 zu je 50 Prozent der Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin und der Erste Andreas Franke Holding GmbH, Hamburg. PFLEGEN UND WOHNEN betreibt in Hamburg insgesamt zwölf Senioren Centren mit über 2.800 Betten. Rund 1.250 Mitarbeiter sind bei PFLEGEN UND WOHNEN beschäftigt.